• Veröffentlichungsdatum: 28.09.2018
  • – Letztes Update: 04.10.2018

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Kaderanwärterausbildung neu - in 18 Monaten zum Unteroffizier

Albert Bauer

Die KAAusb neu wird seit September 2016 durchgeführt. (Fotos: TD/Keusch bzw. HBF/Pusch, Montage: Rizzardi)
Die KAAusb neu wird seit September 2016 durchgeführt. (Fotos: TD/Keusch bzw. HBF/Pusch, Montage: Rizzardi)

Die neue Ausbildung der Kaderanwärter begann mit dem Einberufungstermin September 2016. In den ersten zwölf Monaten erfolgt nun die Kaderanwärterausbildung 1 und 2 der Offiziers- und Unteroffiziersanwärter gemeinsam, sowohl in der Berufs- als auch in der Milizlaufbahn.

Am 28. Februar 2018 musterten 679 neue Unteroffiziere in Anwesenheit von Verteidigungsminister Mario Kunasek in einem Festakt in Enns zum Bundesheer aus. 527 Berufssoldaten und 152 Absolventen im Milizstand haben die erste Kaderanwärterausbildung (KAAusb) an der Heeresunteroffiziersakademie und an den Waffengattungsschulen abgeschlossen und tragen jetzt den Dienstgrad Wachtmeister.

Nach der gemeinsamen KAAusb 1 und 2 setzen die Berufsunteroffiziersanwärter (BUOA) ihre Ausbildung zum BUO mit der KAAusb 3 an der Heeresunteroffiziersakademie fort. Milizoffiziersanwärter (MOA) sowie Milizunteroffiziersanwärter (MUOA) absolvieren die KAAusb 3/Miliz mit der Fernausbildung Ausbildungsmethodik. Nach dem Ende der KAAusb 3 erfolgt für alle Kaderanwärter(KA) die Beförderung zum Wachtmeister.

Berufsoffiziersanwärter (BOA) absolvieren ebenfalls die KAAusb 1 und werden während der KAAusb 2 von den anderen Kaderanwärtern getrennt, in einem Auswahlverfahren getestet und unter Federführung der Theresianischen Militärakademie weiter ausgebildet. 65 BOA wurden nach der ersten gemeinsamen Ausbildung in den ersten Jahrgang TherMilAk aufgenommen. Insgesamt erfolgt in der KAAusb 1 bis 3 eine zügige, effektive und effiziente Vermittlung von Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kompetenzen auf der Ebene Gruppenkommandant. Die KAAusb wird in Kohärenz mit einer bedarfsorientierten Personalplanung fortgeführt.

Entwicklung der KAAusb

Das Projekt „FIT FÜRS HEER“ an der HUAk fördert gezielt weibliche Kaderanwärter. (Foto: Rudolf Pfalzer)
Das Projekt „FIT FÜRS HEER“ an der HUAk fördert gezielt weibliche Kaderanwärter. (Foto: Rudolf Pfalzer)

Nach zweieinhalbjähriger Vorbereitung und Planung realisierte die Zentralstelle des BMLV unter Federführung der Abteilung Ausbildung A gemeinsam mit Vertretern der Kommanden der oberen Führung, der Akademien und Waffengattungsschulen sowie der Personalvertretung die neue Grundausbildung zum Gruppenkommandanten mit September 2016. Die vorausgegangenen Planungen führten zu einer neuen Verordnung für die Grundausbildung der Berufsunteroffiziere, zu den Durchführungsbestimmungen für die KAAusb 2016 und zu 45 neuen Curricula für die unterschiedlichen Funktionen.

Eine angespannte Ressourcenlage, bestehende Mehrgleisigkeit in der Ausbildung, fehlende Planungssicherheit der Kursteilnehmer über den Zeitpunkt der Ausmusterung zum Wachtmeister (vor allem Gesamtdienstzeit bis Ausbildungsende) und die Professionalisierung der Miliz waren neben den bevorstehenden Personalabgängen (hauptsächlich durch Ruhestandsversetzungen) die ausschlaggebenden Faktoren, die zu einem neuen Ausbildungssystem geführt haben.

Mit der neuen KAAusb werden die Grundausbildung der Offiziers- und Unteroffiziersanwärter sowie die Ausbildung des Berufs- und des Milizpersonals miteinander verschmolzen. Die Ausbildung durch die Fernausbildung ermöglicht vor allem dem Milizpersonal einen örtlich und zeitlich unabhängigen, raschen Erwerb von theoretischen Grundlagen auf dem Gebiet der Ausbildungsmethodik. Wichtig in der Planung und Umsetzung war auch, eine gender- und diversitygerechte Ausbildung zu praktizieren mit der Absicht, den Frauenanteil bei der Truppe zu steigern. Dies wurde durch das Projekt „FIT FÜRS HEER“ an der Heeresunteroffiziersakademie unterstützt. Dabei werden weibliche Kaderanwärter auf die Herausforderungen der militärischen Laufbahnkurse vorbereitet.

Das Entlohnungssystem für die Lehrgangsteilnehmer (LGTln) wurde umgestellt. Die ersten sechs Ausbildungsmonate werden in Form des wehrrechtlichen Dienstverhältnisses als Person im Ausbildungsdienst (PiAD) und die restliche Ausbildungszeit als Militärperson auf Zeit Charge (MZCh) mit einem Fixbezug bezahlt. Mehrdienstleistungen und die Journaldienste sind mit diesem Bezug abgegolten. Gleichzeitig ist eine Pauschale auf 50 Wochenstunden inkludiert (etwa 2.000 Euro brutto), die einen erheblichen finanziellen Anreiz für die Kandidaten bedeutet.

Kaderanwärter üben den Ortskampf in Allentsteig. (Foto: Bundesheer/CC BY-NC-SA 2.0)
Kaderanwärter üben den Ortskampf in Allentsteig. (Foto: Bundesheer/CC BY-NC-SA 2.0)

Umfeldbedingungen

Der erste Durchgang der neuen KAAusb fand mit dem Einrückungstermin September 2016 statt. Der Zulauf zu dieser Ausbildung war durch eine vorgestaffelte Personaloffensive 2015/2016 in der Rekrutierung groß und durch die Steuerung des Überganges vom alten auf das neue Ausbildungssystem gekennzeichnet. Nach dem Motto „Die Sonne geht unter um wieder aufzugehen“ war die Erwartungshaltung hoch, aber auch von Skepsis mancher Kommandanten gekennzeichnet. 

Das neue Ausbildungssystem führte sowohl organisatorisch als auch in der Administration zu einer herausfordernden Aufgabenstellung, die gemeinsam von den Lehrkompanien bis zur Zentralstelle gemeistert wurde. Eine begleitende Kontrolle der Qualität in Form von Befragungen und Dienstaufsichten waren und sind ein wesentliches Steuerungselement, mit dem rasch auf Fehlentwicklungen reagiert werden kann.

KAAusb 1

Das Schwergewicht in der KAAusb 1 liegt in der Führung eines Trupps am Referenzmodell der Jägergruppe. 

Diese wurde bei der 

  • Lehrkompanie des Stabsbataillons 3,
  • Lehrkompanie des Stabsbataillons 6,
  • Lehrkompanie des Stabsbataillons 7,
  • Lehrkompanie der Flieger- und Fliegerabwehrtruppenschule,
  • 3. Kompanie des Jägerbataillons 18,
  • Kaderpräsenzeinheit des Jägerbataillons 26 und am
  • Institut 1 der Heeresunteroffiziersakademie

durchgeführt, wobei das Kommando der Heeresunteroffiziersakademie (HUAk) die Schirmherrschaft als ausbildungsverantwortliche Dienststelle übernommen hatte. 

Die Höhepunkte der KAAusb 1 waren das gemeinsame Zeltlager auf dem Truppenübungsplatz Allentsteig mit der Präsentation von Waffen und Gerät der verschiedenen Waffengattungen sowie die Absolvierung des gemeinsamen Gefechtsdienst-Leistungsbewerbes.

Am 1. Ausbildungstag haben 397 Personen mit der KAAusb 1 begonnen, die sich im Rahmen der Stellung freiwillig dazu meldeten. 394 „Seiteneinsteiger“ begannen aufgrund von Vordienstzeiten und Anrechnungen ihre Ausbildung in der fünften oder elften Ausbildungswoche. 

22 Prozent der Kaderanwärter sind während dieses ersten Kurses ausgeschieden bzw. aus persönlichen Gründen ausgetreten. Am Ende erbrachten 617 von 791 Anwärtern die geforderte Leistung.

Im Verlauf der KAAusb 1 wechselten bis zu 80 Prozent sowohl ihren Laufbahnwunsch als auch ihren Waffengattungswunsch. Die Festlegung der Zieltruppenkörper (Ausmusterungsverband, Mobilmachungstruppenkörper) und die Deckelung mit den vorhandenen Ausbildungskapazitäten für die folgende KAAusb 2 waren deshalb eine Herausforderung für die Ausbildungsverantwortlichen. Erschwert wurde die Realisierung durch die parallele Einnahme der neuen Struktur der Landesverteidigung 21.1 sowie durch die Fortführung der Einsatzaufgaben und der einsatzähnlichen Verpflichtungen des Bundesheeres im In- und Ausland, insbesondere durch den zusätzlichen Sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz.

Es konnten daher nicht in allen Bereichen die erforderlichen Ausbildungsressourcen (Ausbildungspersonal, Fahrzeuge, Nachtsichtgeräte, Duellsimulatoren, Fernmeldegerät) für eine optimale Ausbildungsdurchführung aufgebracht und sichergestellt werden.

Das Überwinden eines Gewässers mit der persönlichen Ausrüstung, ist eines von vielen Themen, die im Gefechtsdienst vermittelt werden. (Foto: HBF/Pusch)
Das Überwinden eines Gewässers mit der persönlichen Ausrüstung, ist eines von vielen Themen, die im Gefechtsdienst vermittelt werden. (Foto: HBF/Pusch)
Die Hindernisbahn wird sowohl im Sportanzug als auch im Kampfanzug überwunden. (Foto: Bundesheer)
Die Hindernisbahn wird sowohl im Sportanzug als auch im Kampfanzug überwunden. (Foto: Bundesheer)

KAAusb 2

Das Schwergewicht bei diesem Abschnitt ist das Beherrschen der waffengattungs- und funktionsspezifischen Aufgaben als Kommandant des betreffenden Organisationselementes (OrgEt), wie Jäger, Panzer, Panzergrenadier, Feldzeugdienst, Transportwesen im Frieden und Einsatz. Ein guter Personalzulauf führte die Ausbildungsorganisation während der KAAusb 2 (Waffengattungsausbildung) und KAAusb 3 an ihre Kapazitätsgrenzen, die nur mit Unterstützung der Truppe bewältigt werden konnten. 

Abseilen fördert den Mut auf der einen Seite und weckt das Interesse für Alpinausbildungen auf der anderen Seite. (Foto: Gerstner)

Mit dieser Ausgangslage startete unter Integration weiterer Seiteneinsteiger die KAAusb 2 an den Waffengattungsschulen. Die BOA wurden zu diesem Zeitpunkt an die TherMilAk versetzt, die Militärpiloten setzten ihre Ausbildung an der Flieger- und Fliegerabwehrtruppenschule fort, die Jagdkommandosoldaten starteten mit der allgemeinen Jagdkommando-Grundausbildung. Zahlreiche Interventionen zum Waffengattungswechsel bei laufender KAAusb 2 beeinträchtigten die Ausbildung, weil ständige Quereinstiege keine Kontinuität in der Ausbildung zuließen. Nur durch gute Organisation der Fördermaßnahmen für die Quereinsteiger war es möglich, eine Eingliederung zu gewährleisten.

Ihren Höhepunkt fand die KAAusb 2 mit der Abschlussverlegung „CONSTRUCTOR“ auf dem Truppenübungsplatz Allentsteig. Hier wurde unter der Federführung der Heerestruppenschule bei einer Verlegungsstärke von ca. 1 200 Personen der praktische Einsatz als Kommandanten ihrer Organisationselemente mit Volltruppe geübt. Dabei waren Standardsituationen in der Waffengattung/Fachrichtung zu bewältigen. Anschließend erfolgte eine Abschlussprüfung. 

Die KAAusb 2 haben 754 Personen begonnen, die Ausfalls-/Ausstiegsrate betrug 17 Prozent, so dass 627 Personen die KAAusb 2 abgeschlossen haben. 65 BOA wurden zur Truppenoffiziersausbildung an der TherMilAk aufgenommen.

Die MOA und MUOA beendeten ihre praktische Ausbildung an den Waffengattungsschulen und die BUOA setzten ihre Ausbildung in Form der KAAusb 3/BUOA an der Heeresunteroffiziersakademie fort.

KAAusb 3

Die Schwergewichte in der KAAusb 3/BUOA liegen auf der Führung einer Gruppe im Frieden/Einsatz, auf der Ausbildungsmethodik, auf dem Führungsverhalten, auf der Fremdsprachenausbildung/Englisch, auf der Vermittlung der erforderlichen rechtlichen Grundlagen und der Körperausbildung (Ziel: Übungsleiter). Die KAAusb 3 für BUOA wurde unter der Ausbildungsverantwortung der HUAk an drei Standorten, am Institut 1/HUAk (209 Lehrgangsteilnehmer/LGTln) in Enns, beim Jägerbataillon 8 (110 LGTln) in Tamsweg und beim Jägerbataillon 12 (111 LGTln) in Amstetten durchgeführt.

Von den 430 LGTln in der KAAusb 3 sind 24 Personen aus gesundheitlichen und persönlichen Gründen ausgeschieden, die Ausfallsrate lag bei etwa sechs Prozent. Dies ergab somit 406 Absolventen, die bei der Ausmusterung in Enns als Wachtmeister dem Bundesheer übergeben wurden. 

In der KAAusb 3/Miliz für MOA und MUOA war die Ausbildungsmethodik in Form der Fernausbildung (FeAusb) zu absolvieren und bei einer Onlineprüfung abzuschließen. 99 von insgesamt 135 MOA/MUOA hatten diese FeAusb bis zur Ausmusterung bereits abgeschlossen. Die restlichen MOA/MUA waren noch säumig und musterten daher nicht aus.

Diese FeAusb wird durch die HUAk abgewickelt. Das Ausbildungsziel „ausbildungsmethodische Grundsätze auf Gruppenebene“ wird dabei in der Theorie abgeschlossen. Der positive Abschluss dieses Ausbildungsabschnittes ermöglicht den Frauen in Milizverwendung und Wehrpflichtigen des Milizstandes die Beförderung zum Wachtmeister. Zusätzlich wird ein zweiwöchiges Seminar „Ausbildungspraxis“ zur Weiterbildung für MOA und MUOA jährlich/quartalsmäßig an der HUAk angeboten. 

Kaderanwärter mit Maschinengewehr 74 üben den Ortskampf in Allentsteig. (Foto: Bundesheer/CC BY-NC-SA 2.0)
Kaderanwärter mit Maschinengewehr 74 üben den Ortskampf in Allentsteig. (Foto: Bundesheer/CC BY-NC-SA 2.0)
Kaderanwärter mit dem Panzerabwehrrohr 66/79 „Carl Gustav“. (Foto: Erich Vugodits)

Erkenntnisse

Der erste Durchgang einer neuen Ausbildung stellt üblicherweise eine Übergangsphase dar. Die beachtlichen Ergebnisse der Personalrekrutierung durch die Truppe und das Heerespersonalamt ergaben zusammen mit den Seiteneinsteigern des alten Ausbildungssystems eine brauchbare Anzahl an Soldaten für die Ausbildung. Die körperlichen Anforderungslimits bei der Eignungsprüfung beim Heerespersonalamt wurden um zehn Prozent gesenkt. Dieses Manko galt es in der Ausbildung aufzuholen, was auch erreicht wurde. Nach wie vor bestehen 60 Prozent der Bewerber die „vorgestaffelte Eignungsüberprüfung“ des Heerespersonalamtes nicht. Diese umfasst die Bereiche

  • medizinische Untersuchung
  • Überprüfung der körperlichen Leistungsfähigkeit,
  • psychologischer Eignungstest und
  • Überprüfung der Deutsch- und Mathematikkenntnisse.

Äußerst komplex ist eine bedarfsorientierte Personalsteuerung. Vor allem die richtige Zuführung von Personal zu den Garnisonen, Verbänden, zu Waffengattungen und den Personengruppen gestaltet sich nach wie vor schwierig. Insbesondere in der KAAusb 1 bereitet der Laufbahnwechsel (Personengruppen BOA, MOA, BUOA, MUOA und Waffengattungen) erhebliche Probleme in der Verwaltung und der Bereitstellung von Ausbildungsplätzen für die KAAusb 2. Dadurch wird die Planungssicherheit für die ausbildungsdurchführenden Dienststellen beeinträchtigt. Schlussendlich war und ist es nur möglich, klare Höchstgrenzen für die einzelnen Waffengattungen festzulegen und anhand dieser die Ausbildungsressourcen zu fixieren.

Der Frauenanteil pendelte sich bei sechs Prozent ein, die Austritte erfolgten mit Masse aus gesundheitlichen und persönlichen Gründen. Durch das Projekt „FIT FÜRS HEER“ an der HUAk konnte in der zweiten KAAusb 1 im September 2017 der Frauenanteil auf derzeit sieben Prozent gesteigert werden. Diese befinden sich derzeit in der KAAusb 2.

Durch die Implementierung der KAAusb konnte sowohl das Berufs- als auch das Milizkader (mit Kompetenzerweiterung in der Ausbildungsmethodik in Form der FeAusb) in einer Ausbildungszeit von 18 Monaten ihrer Erstverwendung als Wachtmeister zugeführt werden.

Durch die angeordnete Steuerungsmaßnahme der Abteilung Ausbildung A wird mit dem dritten Durchgang die Fürsorgepflicht der Stammtruppen-/Ausmusterungstruppenkörper durch Intervallbetreuung während der Lehrgangsteilnahme und die Administration (Beförderungen, Übernahme in ein MZ-Verhältnis, Laufbahnwechsel etc.) verbessert.

Im Februar 2018 wurden 679 Unteroffiziere an die Truppe übergeben. (Foto: Gerhard Simader)
Im Februar 2018 wurden 679 Unteroffiziere an die Truppe übergeben. (Foto: Gerhard Simader)

Zukunft

Aufgrund des prognostizierten Personalzulaufes werden die KAAusb September 2018 und 2019 auf eine Anfangsstärke von 1.100 Lehrgangsteilnehmern ausgeplant. Dies lässt eine Ausmusterungsstärke von etwa 700 BUOA und etwa 180 MOA/MUOA erwarten, wobei gleichzeitig 100 BOA die Truppenoffiziersausbildung an der TherMilAk beginnen sollen.

Die Ausscheide-/Austrittsraten pendeln sich voraussichtlich in der 

  • KAAusb 1 bei 22 Prozent,
  • KAAusb 2 bei 17 Prozent (die Anfangsstärke ist wegen der Direkt-, Seiten- und Wiedereinsteiger auf 1 200 LGTln ausgeplant),
  • KAAusb 3 bei drei Prozent,

ein.

Es ist beabsichtigt, im Jahr 2018 die Grundausbildung der BUO (KAAusb 2 und KAAusb 3) im Rahmen des Nationalen Qualifizierungsrahmens (NQR) der Stufe 4 zuzuordnen. Dies entspricht einem Lehrabschluss oder dem Abschluss einer Berufsbildenden Mittleren Schule.

Für die Absolventen des ersten Durchganges der KAAusb (September 2016) ist im ersten Quartal 2019 eine Absolventenanalyse unter Einbindung der unmittelbaren Vorgesetzten, durch die Abteilung Kontroll A und das Zentrum für menschenorientierte Führung und Wehrpolitik (ZMFW) vorgesehen.

Oberst Albert Bauer, MSD ist Referatsleiter in der Abteilung Ausbildung A im BMLV.

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