Hier finden Sie aktuelle Beiträge aus Österreich zu sicherheitsrelevanten Themen wie Neues aus der Truppe, andere Inhalte mit Bezug zum Militär und Kurzmeldungen.

07.06.2018

Welpentaufe im Militärhundezentrum

Im Militärhundezentrum in Kaisersteinbruch/Burgenland fand eine traditionelle Welpentaufe mit Verteidigungsminister Mario Kunasek statt.

Im Rahmen der Militärhundetaufe übernahm er die Patenschaft von zwei Labrador-Welpen, „Wilson“ und „Wily“. Mit der symbolischen Übergabe der Dienstmarken im Rahmen dieses Festaktes traten die beiden Junghunde offiziell ihren Dienst beim Bundesheer an. Ihre Ausbildung dauert ungefähr drei Monate.

Das Militärhundezentrum im Burgenland züchtet und bildet Diensthunde für das Bundesheer aus. Derzeit gibt es 164 Militärhunde, darunter größtenteils Rottweiler, Schäfer- und Labradorhunde sowie Jagdhunde. Diese werden für Aufgaben im In- und Ausland eingesetzt.

-red-


04.06.2018

Neue Fahrzeugtypen für Bundesheer

Am 4. Juni 2018 wurden in der Rossauer Kaserne drei neue Fahrzeugtypen des Österreichischen Bundesheeres vorgeführt: das Aufklärungsfahrzeug „Dingo“ 2, das geschützte Universalgeländefahrzeug BvS 10 AUT Hägglunds und der "Pandur Evolution".

2016 wurde die Beschaffung von insgesamt 58 Stück des „Dingo“ 2 bei der Firma Krauss Maffei Wegmann (KMW) sowie 32 Stück der geschützten Universalgeländefahrzeuge namens BvS 10 AUT Hägglunds bei der schwedischen Firma BAE Systems und 34 Stück des "Pandur EVO" bei der Firma Steyr-Daimler-Puch in Auftrag gegeben. Die Beschaffungssumme beträgt insgesamt 256 Millionen Euro.

Der Lieferungszeitraum ist für die Jahre 2018 bis 2019 vorgegeben. Die Fahrzeuge verfügen unter anderem über eine neue Drei-Farb-Flecktarnung, höhere Nutzlast, erhöhten Minenschutz, elektrisch fernbedienbare Waffenstationen und mehr Platzangebot im Innenraum.

Die Universalgeländefahrzeuge BvS 10 AUT Hägglunds verstärken das Kommando Gebirgskampf, können mittels einer Auftriebshilfe sogar schwimmfähig gemacht werden und haben höchste Geländegängigkeit sowie eine ABC-Schutzanlage und ein Rundumsichtsystem.

Die drei neuen Fahrzeugtypen werden in einem weiteren Artikel diese Woche noch genauer vorgestellt.

-red-


30.05.2018

Bosnische Offiziersanwärter an der südsteirischen Grenze

Das Bundesheer unterstützt die Ausbildung von Soldaten der bosnischen Streitkräfte im Rahmen der Westbalkan-Policy .

Seit Herbst 2017 befinden sich zehn Offiziersanwärter an der Landesverteidigungsakademie und werden auf das Studium an der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt vorbereitet. Im Mai 2018 besuchten die künftigen Offiziere im Zuge einer Exkursion die Erzherzog-Johann-Kaserne in Straß und erhielten neben einer Besichtigung des Grenzmanagementsystems am Grenzübergang Spielfeld eine Einweisung in das Jägerbataillon 17 und dessen Geschichte.

-red-


24.05.2018

Luftstreitkräfte bei NATO "Tiger Meet 2018“-Übung

Die Luftstreitkräfte des Österreichischen Bundesheeres (ÖBH) haben von 14. bis 25. Mai 2018 an der NATO-Übung "Tiger Meet 2018“ in Poznan/Polen teilgenommen. Diese findet jährlich mit Fliegerstaffeln verschiedener NATO-Mitgliedsstaaten und befreundeten Ländern statt.

2018 stand die Sicherheit und Wartung im Fokus. Das ÖBH war mit drei Saab 105OE vertreten. Luftfahrzeugtechniker des ÖBH führten vor und nach jedem Flug umfangreiche Kontrollen an den Flugzeugen durch, um den hohen Stellenwert der Flugsicherheit zu gewährleisten.

Rolle des Luftfahrzeugtechnikers

Die Luftfahrzeugtechniker sind direkt am Luftfahrzeug eingesetzt und bereiten den Jet für den bevorstehenden Einsatz vor. Mindestens eine Stunde vor Abflug wird der Jet auf "Herz und Nieren" gecheckt. Nachdem alle Systeme hochgefahren sind, überprüft der Techniker das Flugzeug außen und gibt dem Piloten die entsprechenden Zeichen - zum Beispiel für die Funktionsfähigkeit der Landeklappen oder der Bremsen. Wenn alles in Ordnung ist, rollt die Maschine auf die Piste zur Startposition und die Mission kann beginnen.

Nach dem Flug

Nach Landung der Saab 105OE und Einnahme der Parkposition kommen die Techniker erneut zum Einsatz und führen die Tätigkeiten der Nachflugkontrolle durch. Hierbei wird der Jet unter anderem auf Dichtheit überprüft, der Triebwerksölstand kontrolliert und die Saab 105OE aufgetankt. Wenn alles in Ordnung ist, wird der Jet für den nächsten Flug vorbereitet.

Eine Herausforderung bei der NATO ´Tiger Meet 2018'-Übung war die Bereitstellung von drei Flugzeugen auf zwei verschiedenen Flugplätzen während der Poznan-Airshow“, sagte Oberleutnant Dominik Hochedlinger, Kommandant der Luftfahrzeugtechniker, zum Übungsverlauf.

-red-


16.05.2018

Notfall-Funkübung in ganz Österreich

Das Übungsszenario „Ausfall der Kommunikation nach einem Cyberangriff mit Blackout“ wurde am 1. Mai 2018 ohne wesentliche Vorbereitung und Vorwarnzeit in ganz Österreich geübt.

Die Funkamateure des ÖVSV (Österreichischer Versuchssenderverband) und das SKKM/KW (staatliches Krisen- und Katastrophenschutzmanagement/Kurzwelle) stellten hierbei Notverbindungen zwischen den wichtigsten Behörden des Bundes (BWZ), den Ländern (LWZ) und Bezirken sowie Einsatzorganisationen (Rotes Kreuz, Feuerwehr usw.) her.

Wettbewerb und Simulation

Die heutigen Bedrohungen der Gesellschaft führen meist zu Ausfällen von wichtigen Infrastrukturbereichen. Am 1. Mai wird üblicherweise vom ÖVSV ein solches Szenario in einem Wettbewerb geübt. Über Frequenzen des Amateurfunks wurde in einer Simulation ein Notkommunikationsnetz zu den Bezirksbehörden durch die „Freiwilligenarmee“ der Funkamateure etabliert. Dadurch soll überprüft werden, welche Behörden durch Funkamateure mit notstromversorgten und ortsfesten oder mobilen Funkstellen kommunikationstechnisch innerhalb weniger Stunden unterstützt werden können.

Die Auswertung zeigt, dass von den Bezirken Österreichs (ohne Großstadtbezirke) 60 Prozent, viele davon sogar mehrfach, erreicht wurden. Begleitend wurden auch die Basisdaten der Notstromversorgung (für einen Blackout zwingend erforderlich) und der Mobilität (Verlegung zu einem Standort einer Behörde) sowie die Fähigkeit zur Datenübertragung aufgenommen.

Fazit:

Funkamateure können eine Notfallkommunikation „wenn nichts mehr geht“ sicherstellen. Ihr Fachwissen und Ihre freiwillige Bereitschaft, im Anlassfall strukturiert genutzt, stellen einen wesentlichen Beitrag für einen Katastrophenschutz im Informationszeitalter dar.

Oberst Ing. Horst Treiblmaier


11.05.2018

Sonderausstellungen im Militärluftfahrtmuseum in Zeltweg

Seit 28. April 2018 hat das Militärluftfahrtmuseum in Zeltweg wieder seine Pforten geöffnet. Im historischen Hangar Nummer 8 werden nun auf 5.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche über 25 Luftfahrzeuge aus der Geschichte der österreichischen Militärluftfahrt präsentiert. Der Schwerpunkt liegt auf dem Österreichischen Bundesheer der Zweiten Republik.

2018 gibt es zwei Sonderausstellungen im Museum zu besichtigen. Die erste trägt den Titel „Flugpolizei einst und jetzt“, die zweite behandelt den „legendären“ Saab 350E „Draken“. Der erste „Draken“-Abfangjäger landete 1987 in Graz-Thalerhof, bis 2005 wurde er zur Sicherung des österreichischen Luftraumes eingesetzt.

Das Museum ist bis 14. Oktober 2018 von Dienstag bis Sonntag, 09.00 Uhr bis 17.00 Uhr, geöffnet.

-red-


03.05.2018

TV-Dokumentation über Truppenübungsplatz Allentsteig

Eine TV-Dokumentation mit dem Titel „Allentsteig - Ein heimliches Naturparadies“ wird am Freitag, den 4. Mai 2018, um 21.15 Uhr auf dem Sender ServusTV, ausgestrahlt.

Sie gibt einen umfassenden Eindruck vom Miteinander von Natur und Mensch auf dem militärischen Übungsgelände und zeigt unter anderem das erste „österreichische“ Wolfsrudel. Es wird auch wesentlich auf die militärische Nutzung des Truppenübungsplatzes Allensteig und die daraus resultierenden positiven Auswirkungen auf den Naturrraum und die Artenvielfalt des Gebietes eingegangen.

-red-

Weiterführende Informationen:

ServusTV

 


02.05.2018

Neue Schulflugzeuge für das Bundesheer

Am 3. Mai 2018 wurden neue Schulflugzeuge und Löschfahrzeuge beim Österreichischen Bundesheer in den Dienst gestellt.

Am Fliegerhorst Hinterstoisser in Zeltweg übergaben Verteidigungsminister Mario Kunasek und Bundesminister Norbert Hofer der Truppe zwei neue Schulflugzeuge des Typs DA-40 sowie zwei Löschfahrzeuge. Insgesamt werden vier Flugzeuge beschafft, die von der Wiener Neustädter Firma „Diamond Aircraft Industries“ gefertigt werden. Mit diesen Maschinen kann unter anderem die Instrumentenflugausbildungen der PC7-Fluglehrer und Einsatzpiloten in der geforderten Qualität sichergestellt werden.

-red-


27.04.2018

Staatsmeisterschaft in der Schwarzenbergkaserne

Am 28. und 29. April 2018 finden in der Schwarzenbergkaserne in Wals/Salzburg die Staatsmeisterschaften des Mountainbike-Orienteering-Wettbewerbs (MTBO) statt.

Beim MTBO kommt es auf Agilität und Schnelligkeit auf dem Mountainbike, dem Umgang und Orientieren mit Karte und Kompass sowie dem Lesen und Auswerten von Koordinaten an. Konkret wird bei diesem Sport eine durch Kontrollpunkte festgelegte Strecke im Gelände durchfahren. Der Fahrer hat dabei, die für ihn optimale Route, zu finden und zu befahren. Es handelt sich somit um eine Sportart, die neben körperlicher Fitness, auch ein hohes Maß an kognitiver Leistungsfähigkeit erfordert.

Bei den Staatsmeisterschaften gibt es einen Sprint- und Mitteldistanzwettbewerb. Eingeladen ist jeder, der diese relativ junge Sportart kennenlernen will.

-red-

Weiterführende Informationen:

Heeressportverein Wals - Orientierungslauf (Veranstalter)

Österreichischer Fachverband für Orientierungslauf


26.04.2018

Strategische Herausforderungen gemeinsam bewältigen

Das Future Strategists Hub (FSH) ist ein junges strategisches Format, das gemeinsam mit dem Institut für Friedenssicherung und Konfliktmanagement (IFK), veranstaltet wird.

Seit dem Frühjahr 2017 arbeitet ein zehnköpfiges Organisationsteam und neun Arbeitsgruppenleiter in enger Zusammenarbeit mit dem IFK. Bei Podiumsdiskussionen und Workshops werden Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik durch Ideen von talentierten jungen Köpfen entwickelt. Dabei geht es um Themen, die Europa bewegen, wie Cybersecurity, dem Spannungsfeld zwischen Klimawandel und Menschenrechte, der stagnierenden EU-Annährung am Westbalkan und Herausforderungen der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik der EU.

Das Ziel des FSH ist die Entstehung einer neuen zivilgesellschaftlichen strategischen Community.

-red-

Weiterführende Informationen:

Future Strategists Hub (Homepage)