Hier finden Sie aktuelle Beiträge aus Österreich zu sicherheitsrelevanten Themen wie Neues aus der Truppe, andere Inhalte mit Bezug zum Militär und Kurzmeldungen.

28.11.2016

Hackerangriff

In der Nacht vom 27. auf den 28. November 2016 wurde die offizielle Website des Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport zum Ziel eines Hacker-Angriffes.

Bei dem „Angriff auf das Bundesheer“ handelte es sich um eine DDOS-Attacke. Dabei wird ein Server mit tausenden Anfragen „bombardiert“, was zu einem Zusammenbruch des Systems führt. Als Folge war die Bundesheer-Website für mehrere Stunden nicht verfügbar.

Ein Sprecher des Ministeriums erklärte, dass dieser Angriff gezeigt habe, dass das System gut geschützt sei und die Hacker nur bis zur „Eingangstüre“ vordringen konnten. Diese konnte jedoch nicht geknackt werden, weshalb auch die kritischen Systeme verschont blieben.

Bereits am Freitag, dem 25. November, gab es einen Hackerangriff auf die Website des Außenministeriums, der laut Ministerium aus der Türkei ausgeführt wurde. Ob es einen Zusammenhang zwischen beiden Attacken gibt ist unklar. Ermittlungen des Führungsunterstützungszentrums und des Abwehramtes laufen.

www.bundesheer.at

TD-Artikel zum Thema: Jeder ist verletzbar

-red-


28.11.2016

AEGIS 16

Von 21. bis 25. November 2016 fand die Übung „AEGIS 16 - Schutz kritischer Infrastruktur“ statt, die von der Landespolizeidirektion Niederösterreich, den Bezirkshauptmannschaften Mödling und Bruck an der Leitha sowie dem Österreichischen Bundesheer gemeinsam durchgeführt wurde.

Insgesamt nahmen rund 800 Soldaten (550 Kadersoldaten und 250 Grundwehrdiener) und 50 Polizisten mit 20 gepanzerten Transportfahrzeugen wie dem „Dingo“ oder „Husar“, zwei Bundesheer- und einem Polizeihubschrauber teil. Die Landespolizeidirektion NÖ war für die Gesamtleitung und die Einsatzführung der Übung zuständig.

Die Übung basierte auf einer fiktiven Gefährdungslage, die sich gegen kritische Infrastruktur im Zuständigkeitsbereich der Bezirkshauptmannschaften Mödling und Bruck an der Leitha befanden. In diesem Fall koordiniert und regelt die Landespolizeidirektion für Niederösterreich den vorbeugenden Schutz dieser Infrastruktur und die damit zusammenhängende Abwehr von allgemeinen Gefahren und sonstiger Aufgaben aus der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ruhe, Ordnung und Sicherheit sowie die Anwendung von Befugnissen durch Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes und Assistenz leistenden Soldaten. Das Bundesheer wurde im Zuge dieser Übung von der Landespolizeidirektion NÖ zur Assistenzleistung angefordert.

Ziel des geübten Assistenzeinsatzes war es, den Schutz und die Funktionalität von kritischer Infrastruktur (am Beispiel von zwei Schutzobjekten) im Zusammenwirken mit der Polizei und der Bezirkshauptmannschaften zu gewährleisten. Die Soldaten unterstützten die Polizei beim Schutz von wichtiger Infrastruktur.

-red-


15.11.2016

Workshop für Bandvagn S10

Vom 2. bis 4. November 2016 erfolgte eine Fahrzeug- bzw. Systemeinweisung der zukünftigen Nutzer, wie dem Gebirgskampfzentrum und dem Jägerbataillon 24, auf dem Bandvagn S10 (BvS10) „Hägglunds“ durch einen Vertreter der Lieferfirma.

Bei diesem „Erstkontakt“ wurden den Soldaten der Haspinger-Kaserne in Lienz Konfigurationsmöglichkeiten und Ausstattungsvarianten vorgestellt und sie konnten bei Probefahrten die Grundleistung des Fahrzeuges kennenlernen. Die begleitenden Infrastrukturmaßnahmen, Ausbildung, Einschulung etc. waren ebenfalls Thema des „Workshop Hägglunds“.

Zurzeit befinden sich österreichische Soldaten für erste Einschulungen auf dem Gerät in Schweden. Dort werden auch Absprachen mit der Herstellerfirma und ein Erfahrungsaustausch über die Nutzungsmöglichkeiten des BvS10 bei der schwedischen Armee geführt.

Vizeleutnant Boris Kurnik, Hochgebirgs-Jägerbataillon 24


03.11.2016

Bundesheer-Kontingent nach Ungarn verabschiedet

Am Donnerstag, den 3. November 2016, hat Bundesminister Hans-Peter Doskozil das österreichische Kontingent bei einem Festakt in Nickelsdorf verabschiedet.

Rund 60 Soldaten werden für voraussichtlich sechs Monate im Raum Hódmezóvásárhely, in der ungarischen Grenzregion zu Rumänien und Serbien stationiert. Das Austrian Contingent Hungary (AUTCON HUN) wird die ungarischen Behörden bei einer humanitären Hilfeleistung unterstützen.

Die Österreicher sind für die Instandsetzung der Straßeninfrastruktur im Grenzgebiet sowie für den Container-Transport vorgesehen. Dafür stehen ihnen moderne Hakenladesysteme, Kipper, Tieflader, Bagger, Planiergeräte sowie diverse LKW- und PKW-Typen zur Verfügung; insgesamt rund 50 Fahrzeuge. Geführt wird das Kontingent von dem Kommandanten des Pionierbataillons 3 aus Melk, Oberst Reinhard Koller.

-red-


28.10.2016

Bundesheer-Leistungsschau in Salzburg

Mehr als 50.000 Besucher strömten am 26. Oktober in die Salzburger Innenstadt und erlebten die Bundesheer-Leistungsschau. "Ein beeindruckendes Zeichen der engen Verbundenheit zwischen dem Land und seinem Bundesheer", wie es Landeshauptmann Wilfried Haslauer formulierte.

Während Pionierboote bei großem Andrang auf der Salzach ihre Runden drehten, ging der Festakt um den Dom weiter: Am Mozartplatz zeigte die Luftraumüberwachung ihr Aufgabenspektrum und hatte Modelle der Radaranlagen vom Kolomansberg und des Eurofighters ausgestellt. Auch die Fliegerabwehr baute ihr Gerät auf. Am Residenzplatz bezogen die Sanitäter Stellung: Oberst Dr. Ewald Esterer führte durch das moderne Kontaminationszelt.

Nur wenige Meter davon entfernt gaben Heeres-Sportler Autogramme. "Eine einmalige Kulisse", war Vizeleutnant Christian Rabenberger voll des Lobes. Durch die Bögen lud am Domplatz das Tragtierzentrum aus Hochfilzen zum Reiten auf den Haflingern ein, was besonders bei Kindern ankam. "Pferde sind ein gutes Bindeglied zur Bevölkerung", weiß Major Josef Hager.

Unweit davon, am Kapitelplatz, waren die Panzer Publikumsmagneten, nebst dem zum Abseil-Turm umfunktionierten "Manitou"- Teleskoplader der Pioniere.Vor tausenden Zuschauern dann der Höhepunkt: Mit begleitenden Worten von Chef-Organisator Oberst Franz Pritz und Kommandant Ulf Remp absolvierten Gebirgssoldaten mit Luftunterstützung von vier Helikoptern und unter lautem Pyrotechnik-Feuer den "Festungssturm". "Einfach toll", erinnerte sich der stellvertretende Generalstabschef Bernhard Bair an seine Zeit in Salzburg. Dem konnte Bürgermeister Heinz Schaden zustimmen: "Schön, wenn die Menschen sehen, was das Bundesheer kann."

Knapp 15.000 Portionen Gulasch wurden von der Feldküche ausgegeben. Das erste Konzert der Salzburger Militärmusikkapelle, wieder in voller Stärke, bildete den Abschluss dieser Großveranstaltung. Militärkommandant Brigadier Heinz Hufler war am Ende des Tages zufrieden: "Für Salzburg und das Bundesheer war das ein sehr besonderer Tag."

Militärkommando Salzburg


26.10.2016

Ausbildungskooperation zwischen österreichischer und bosnischer Militärmusik

Die Militärmusik Kärnten trainiert auf Einladung des bosnisch-herzegowinischen Verteidigungsministeriums die Militärmusiker der bosnischen Streitkräfte. Ziel der gemeinsamen Fortbildung ist die Verbesserung der internationalen Zusammenarbeit und die Förderung der bosnischen Militärmusik.

Seit 13. Oktober sind 40 Kärntner Militärmusiker, darunter drei Militärmusikerinnen, unter der Führung von Militaerkapellmeister Oberstleutnant Dietmar Prantner in Sarajewo und proben fuer gemeinsame "open air"-Auftritte im Rahmen eines großen Blasorchesters. Die musikalische Ausbildungskooperation sieht drei gemeinsame Konzerte in Bosnien-Herzegowina sowie den Austausch von musikalischem Know-How vor. Die gemeinsamen Konzerte finden rund um den Österreichischen Nationalfeiertag in der Hauptstadt Sarajewo sowie in den Städten Banja Luka und Mostar statt. Das Bundesheer leistet damit auch einen Beitrag für das österreichisch-bosnisch-herzegowinische Kulturjahr 2016. Die Aufführungen der beiden Militärmusiken umfassen anspruchsvolle Werke großer österreichischer und bosnisch-herzegowinischer Komponisten.

Erstes gemeinsames Konzert

Den ersten Höhepunkt nach mehreren Tagen Probe, bildete ein gemeinsamer Auftritt der beiden Militärmusiken im Rahmen eines militärischen Festaktes im EUFOR (European Forces) Camp Butmir in Sarajevo. Dabei wurde am 21. Oktober der „Große Österreichische Zapfenstreich“ für die EUFOR-Soldaten aufgeführt. Der Kommandant von EUFOR/ALTHEA, der österreichische Generalmajor Friedrich Schrötter, begrüßte zu diesem Anlass eine Vielzahl hochrangiger bosnisch-herzegowinischer und internationaler Gäste.

EUFOR "Althea"

Die friedensbewahrende EUFOR Operation Althea umfasst derzeit rund 600 Soldaten aus 15 EU Mitgliedsstaaten sowie fünf Partnernationen. Österreich ist mit 328 Soldaten der größte Truppensteller für den Einsatz in Bosnien und Herzegowina. Eine der Hauptaufgaben der EUFOR-Truppe ist die umfassende Ausbildungsunterstuetzung fuer das bosnisch-herzegowinische Militär im Rahmen des sogenannten „Capacity Building & Training“ Programms. Darüber hinaus unterstützt die multinationale Truppe weiterhin die zivilen Behörden bei der Aufrechterhaltung von Frieden und Stabilität im Rahmen einer gesamteuropäischen Strategie.

-red-


25.10.2016

Niederösterreich: Neuer Militärkommandant

Brigadier Mag. Martin Jawurek wurde von Verteidigungs- und Sportminister Mag. Hans Peter Doskozil zum Militärkommandanten von Niederösterreich bestellt. Er folgt Brigadier Mag. Rudolf Striedinger nach, der diese Funktion von 2011 bis 2016 inne hatte und im April 2016 die Leitung des Abwehramtes übernahm.

Jawurek musterte 1988 nach Absolvierung der Theresianischen Militärakademie zum Landwehrstammregiment 37 aus. Er absolvierte die Generalstabsausbildung und war in verschiedenen Führungsfunktionen tätig. Der gebürtige Kremser sammelte bei Einsätzen in Zypern und Bosnien internationale Erfahrung. Unter anderem war er als „National Contingent Commander“ für das österreichische Kontingent verantwortlich. 2008 wurde Jawurek Leiter der Einsatzplanung in der Sektion IV-Einsatz.

-keu-


25.10.2016

Lernen durch Erleben

Vom 11. bis 13. Oktober 2016 besuchte der 21. Generalstabslehrgang die „Informationslehrübung Landoperationen 2016“ der Deutschen Bundeswehr. auf den Truppenübungsplätzen Munster und Bergen in Norddeutschland.

Bei dieser Übung zeigten über 850 Soldaten mit über 70 Gefechtsfahrzeugen realitätsnah die neuesten Entwicklungen militärischer Einsatzverfahren. Neben dem deutschen und dem österreichischen Generalstabslehrgang nahmen weitere internationale Teilnehmer die Gelegenheit wahr, die Leistungsfähigkeit moderner Streitkräfte und deren teilstreitkraftübergreifendes Operieren zu begutachten.

ILÜ 2016

Szenario
Das Szenario der Übung thematisiert einen Konflikt auf einer fiktiven Insel im Atlantischen Ozean, die sechs Länder umfasst. Zwischen diesen Ländern gibt es inner- und außerstaatliche Auseinandersetzungen. Aufgrund einer UN-Resolution wurden militärische Kräfte als Vorauskräfte entsandt, um die Lage vor Ort zu stabilisieren. Niederländische und deutsche Einheiten kamen gemäß des Übungsplanes zum Einsatz, um den Angriff eines der sechs Länder auf ein anderes abzuwehren und den Grenzverlauf wieder herzustellen.

Darstellung
Die Informationslehrübung zeigte, aufbauend auf das Szenario, an mehreren Stationen Abläufe und Systeme der Landstreitkräfte, deren Fähigkeiten und ihr Zusammenwirken im Einsatz. Dabei wurden der neue Schützenpanzer „Puma“, der Kampfhubschrauber „Tiger“ und der Raketenwerfer „MARS“ vorgeführt. Die Logistiktruppen und Spezialpioniere der Streitkräftebasis präsentierten ein Feldlager mit Brunnenbohrung, Treibstoff- und Munitionslagern, Instandsetzungseinrichtungen und vielen anderen Einrichtungen. Dieses dient zur umfassenden Versorgung der eingesetzten Truppen im Auslandseinsatz. Durch den Sanitätsdienst der Bundeswehr wurde die Versorgung von Verwundeten im Einsatz mittels Sanitätspanzern, Hubschraubern, Zelt- und Containerbasierten Rettungsstationen und einem Rettungszentrum lebensnah dargestellt. Dabei wurden sowohl der hohe Standard als auch die hohe Priorität der Sanitätsversorgung in der Bundeswehr sichtbar.

Führen im Gefecht
Die österreichischen Teilnehmer waren besonders am „Führungsinformationssystem Heer“ und den Systemen für elektronische Aufklärung und elektronische Kampfführung interessiert. Zum Abschluss der Übung wurden alle gezeigten Verfahren und Systeme bei einem Kampfgruppen-Gefechtsschießen zusammengeführt und die Schlagkraft teilstreitkraft-übergreifender Operationen dargestellt.

Mehrwert
Die Lehrgangsteilnehmer nehmen eine Vielzahl von Eindrücken an die Landesverteidigungsakademie mit. Diese werden sie in den nächsten Wochen des Generalstabslehrgangs mit ihrem Lehrpersonal auswerten. Die Erkenntnisse fließen in Planspiele, wissenschaftliche Arbeiten und Vorschriften ein. Sie werden in weiterer Folge auch die eine oder andere Entwicklung im Bundesheer beeinflussen.

Generalstabslehrgang
Im 21. Generalstabslehrgang werden Führungskräfte für die Spitze des Bundesheers ausgebildet, welche ab 2019 in den Bereichen Führung, Forschung und Entwicklung des Bundesheers Verantwortung tragen werden. Dafür benötigen diese Offiziere ein umfassendes Wissen über die Entwicklung der Streitkräfte, mit denen sie im internationalen Einsatz kooperieren werden. Wesentlich dabei ist, dass dieses Wissen nicht nur aus Büchern stammt, sondern durch reale Bilder und Eindrücke vermittelt wird. Die „Informationslehrübung Landoperationen“ bot in diesem Zusammenhang nicht nur die Gelegenheit, das moderne Gefecht zu begreifen sondern auch Fragen zu stellen, Erfahrungen auszutauschen und internationale Kontakte herzustellen.

Generalstabslehrgang

Hptm Mag. (FH) Stefan Hitzenhammer; Teilnehmer des 21. Generalstabslehrganges.


24.10.2016

Nationalfeiertag 2016

Die Informations- und Leistungsschau des Österreichischen Bundesheeres um den Nationalfeiertag 26. Oktober haben in Wien seit vielen Jahren Tradition. Heuer präsentiert sie sich in einer neuen Form vom 22. bis 26. Oktober 2016.

Da das Parlamentsgebäude umgebaut wird und Teile davon vorübergehend auf dem Heldenplatz unterbracht werden, steht dieser Ort nur mehr eingeschränkt zur Verfügung. Das Parlament ist zwar noch nicht dorthin übersiedelt, die Bauarbeiten haben jedoch bereits begonnen. Die Leistungsschau des Österreichischen Bundesheeres findet deshalb an mehreren Orten im 1. Wiener Gemeindebezirk statt:

  • Heldenplatz
  • Burgtheater
  • Schottengasse
  • Freyung
  • Am Hof

„Wir haben einmalige Plätze für die Waffenschau des Bundesheeres zur Verfügung gestellt bekommen, wo die Leitungsfähigkeit und das breite Einsatzspektrum des Bundesheeres dargestellt werden kann“, so der Militärkommandant von Wien, Brigadier Mag. Kurt Wagner zu den geänderten Rahmenbedingungen.

Hot Spot
Der „Hot Spot“ der Informations- und Leistungsschau befindet sich rund um das Burgtheater. Dort stehen bereits seit Samstag Panzer, Hubschrauber und sonstiges Gerät des Bundesheeres bereit. Interessierte Besucher können sich vor Ort ein Bild über die Ausrüstung der Soldaten verschaffen, erhalten Informationen oder können in einem der zahlreichen Fahrzeuge Platz nehmen. Die Leistungsschau ist nicht nur für die Wiener sondern auch für viele Touristen eine willkommene Attraktion.

Höhepunkt 
Der 26. Oktober 2016 wird bereits um 0730 Uhr mit einer Festmesse und der anschließenden Kranzniederlegung in der Krypta am Äußeren Burgtor beginnen. Ab 0900 Uhr finden neben den statischen Präsentationen mehrere dynamische Vorführungen statt. Den Höhepunkt des Tages bildet die Angelobung der Rekruten, die um 1030 Uhr auf dem Heldenplatz in Anwesenheit der Bundesregierung stattfinden wird.

Informations- und Leistungsschau in Wien 

Personaloffensive
Die Leistungsschau 2016 steht im Zeichen der Personaloffensive. Das Heerespersonalamt nutzt die Gelegenheit, um Personen über eine Karriere beim Bundesheer zu informieren. Deshalb befinden sich an allen fünf Orten der Leistungsschau Informationsstände, die Auskunft über Jobchancen in der Armee geben.

Jobchance Bundesheer

Sonstige Veranstaltungen
Den 26. Oktober nutzt nicht nur das Österreichische Bundesheer, um sich zu präsentieren. So finden unter anderem der „Tag der offenen Tür“ im Parlament, im Bundeskanzleramt, im Verfassungsgerichtshof oder in der Nationalbibliothek statt. Darüber hinaus haben zahlreiche Museen, bei teilweise freiem Eintritt und speziellen Führungen sowie Programmen, länger geöffnet. Wien ist nicht der einzige Ort mit einer Informations- und Leistungsschau des Bundesheeres am Nationalfeiertag. In der Salzburger Innenstadt findet anlässlich des Jubiläums „Salzburg - 200 Jahre bei Österreich“ eine ähnliche Veranstaltung wie in Wien statt.

Informations- und Leistungsschau Salzburg

-keu-


11.10.2016

IKT-Sicherheitskonferenz 2016

Von 11. bis 12. Oktober 2016 findet in St. Johann im Pongau die IKT-Sicherheitskonferenz statt, die vom Abwehramt des Bundesheeres in Kooperation mit dem Land Salzburg und der Gemeinde St. Johann veranstaltet wird.

50 Vortragende und 30 Aussteller präsentieren ihre Expertisen und ihre Lösungsansätze zum Thema Cyber-Sicherheit. Denn: Cyber-Attacken finden täglich statt, und es betrifft jeden Bereich. „Security ist ein Prozess und kein Produkt. Ziel ist es, Prozesse für die Sicherheit Österreichs zu verbessern", so der Moderator zu Beginn der Veranstaltung.

Die Vorträge handeln unter anderem über den russisch-ukrainischen Cyberwar, über die Rolle von INTERPOL bei der Bekämpfung der Cyberkriminalität bis hin zur Live-Hacking Vorführung, um nur einen kleinen Teil zu nennen.

Der Chef des Generalstabes des Bundesheeres, General Mag. Othmar Commenda, eröffnete den bereits zum 15. Mal stattfindenden Event. „Informations- und Kommunikationstechnologie bringt gravierende Änderungen mit sich. Das Bundesheer als Sicherheitseinrichtung muss auf die Dynamik der IKT-Sicherheit und den Datenschutz reagieren. Man muss der Wahrheit ins Auge schauen.“ so Commenda.

Bereits am ersten Tag zeigte sich das massive Interesse an diesem, einmal im Jahr stattfindenden, Event. So waren bereits am ersten Tag mehr als 700 Teilnehmer angemeldet. Die Veranstalter mussten sogar Wochen vorher Interessenten ablehnen, da keine freien Plätze mehr zur Verfügung standen.

Cyber Security Challenge

Parallel findet die Cyber Security Challenge statt. Diese ist ein Bewerb, der junge Talente sucht. Österreich war neben Großbritannien der einzige Staat in Europa, der auf der Suche nach jungen Cyber Security- Hackern diesen Bewerb 2012 gestartet hat. Heute beteiligen sich zahlreiche Nationen daran. Dieses Jahr sind in Österreich 380 Teilnehmer dabei. Die zehn besten Schüler und zehn besten Studenten werden dann in Fünfer-Teams bei der finalen Cyber Security Challenge in Düsseldorf bei der 3. European Cyber Security Challenge antreten. Der Altersschnitt der Österreicher ist 23 Jahre, der jüngste 18 und der älteste um die 30. Österreich hat bereits zwei Mal die Challenge gewonnen.

„Wir müssen uns mit jungen Talenten nicht verstecken. Die begabten jungen Menschen werden in funktionierende und gut aufgestellte Infrastruktur gesteckt, wo sie verschiedene Aufgaben zu lösen haben. Wir geben ihnen den Rahmen, woran sie sich orientieren können“, so Josef Pichlmayr von der Cyber Security Challenge Austria und CEO der IKARUS Security Software GmbH. Wer glaubt, das Hacken ein Freizeitsport ist, wie es in Holywood oft vermittelt wird, der irrt. „Die gesamte Freizeit geht bei Einsteigern garantiert drauf. Auch scheitern 999 von 1.000 Angriffen“, sagt Pichlmayr.

-mb-

Mehr über die IKT-Sicherheitskonferenz folgt