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22.10.2018

Ein besonderer Tag für das Bundesheer

Am 26. Oktober 2018 präsentiert sich das Österreichische Bundesheer am Nationalfeiertag bereits zum 23. Mal der Öffentlichkeit. Bei einer Pressekonferenz informierten Verteidigungsminister Mario Kunasek und der Militärkommandant von Wien, Brigadier Kurt Wagner, über das Programm der Informations- und Leistungsschau.

„Der 26. Oktober ist ein besonderer Tag für die Republik Österreich und ein besonderer Tag für das Österreichische Bundesheer!“, so Verteidigungsminister Kunasek. „Wir haben uns auch heuer wieder vorgenommen, das Leistungsspektrum unserer Armee und der Soldaten darzustellen und diesen Feiertag in Wien mit einer sehr großen Veranstaltung zu begehen“, führte Kunasek weiter aus, der das Leistungsspektrum des Bundesheeres als eines beschrieb, das von A, wie ABC-Abwehr bis Z, wie Zivil-militärische Zusammenarbeit reicht.

Das Ziel der Veranstaltungen am und zum Nationalfeiertag formulierte der Verteidigungsminister wie folgt: „Wir werden versuchen den Menschen näherzubringen, was das Bundesheer täglich für die Sicherheit Österreichs leistet. Sei es im Ausland, wo tausend Soldaten vom Balkan bis zum Libanon dafür sorgen, dass wir Sicherheit vor unserer Haustüre herstellen, um nicht Unsicherheit nach Österreich und Europa zu importieren. Aber auch im Inland, an der grünen Grenze oder bei der Botschaftsbewachung in Wien, wo das Bundesheer 24 Stunden im Einsatz steht.“  Zusätzlich meinte Kunasek, dass er davon überzeugt sei, dass „die Österreicher eine starke Armee - ein starkes Bundesheer - wollen“  und versicherte: „Das Bundesheer ist immer dann zur Stelle, wenn die Bevölkerung Schutz und Hilfe braucht und andere das nicht mehr sicherstellen können.“

„Die Informations- und Leistungsschau am Nationalfeiertag ist die größte jährliche Veranstaltung des Bundesheeres und die zweitgrößte Veranstaltung in Österreich“, so der Wiener Militärkommandant, Brigadier Kurt Wagner. „Das Bundesheer präsentiert sich an sieben Plätzen in der Wiener Innenstadt. An der Spitze der Themeninseln stehen die Hilfseinsätze, die Assistenzeinsätze und die Auslandsmissionen. Ein besonderes Augenmerk liegt heuer auf der Miliz, die im Einsatz den Schutz der kritischen Infrastruktur sicherstellt“, erklärte Wagner den Fokus des Jahres 2018.

Bereits ab dem 23. Oktober zeigt und erklärt das Bundesheer auf dem Heldenplatz und beim Burgtheater seine Waffen, Geräte und Ausrüstungsgegebstände sowie Kampf- und Luftfahrzeuge. Diese Schau endet erst am 28. Oktober und kann dort jeden Tag von zumindest 10 bis 15 Uhr besucht werden. Am 25. Oktober findet der „Tag der Schulen“ statt, bei dem vor allem Schulklassen dazu eingeladen sind, die Veranstaltung zu besuchen.

Am Nationalfeiertag beginnt der offizielle Teil um 0900 Uhr mit der Kranzniederlegung des Bundespräsidenten und der Bundesregierung beim Äußeren Burgtor. Danach findet die Angelobung von etwa 1.000 Soldaten am Heldenplatz statt. Ab 1200 Uhr starten die dynamischen und statischen Vorführungen, bei denen die Soldaten des Bundesheeres einen Einblick in ihr Aufgabenrepertoire geben.

Neben der Informations- und Leistungsschau in der Bundeshauptstadt, die die gesamte Woche dauert, gibt es heuer wieder eine in den Bundesländern. Nach Salzburg (2016) und der Kärntner Stadt St. Veit an der Glan (2017) findet diese am 26. Oktober 2018 in der steirischen Landeshauptstadt Graz statt. Insgesamt wird - wie in den Jahren zuvor - mit einer Gesamtbesucherzahl von etwa einer Million Menschen gerechnet.

-keu-

Info-Modul: Nationalfeiertag 2018


22.10.2018

Bundesheer schult Militär, Polizei und Zivilgesellschaft in Westafrika

Ende September starben mehr als 30 Menschen in den Fluten im Norden Ghanas, einen Monat zuvor kam es zu heftigen Regenfällen, die mehr als 800.000 Menschen in Nigeria betrafen. Das sind nur einige Beispiele von Katastrophen in der westafrikanischen Region. Das Österreichische Bundesheer hat zur Bewältigung dieser Katastrophen als Teil der Humanitären und Katastrophenhilfe einen steirischen Offizier nach Nigeria entsandt.

Seit 2014 schult das österreichische Bundesheer zusammen mit der österreichischen Entwicklungshilfe und dem österreichischen Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung in Ghana am Kofi Annan International Peace Keeping Training Center (KAIPTC) Personen in der Bewältigung von Großkatastrophen in der Region Westafrika. Der österreichische Offizier, Hauptmann Gernot Hirschmugl, der sich noch im UN-Katastrophenhilfeeinsatz in Nigeria befindet, war selbst Teilnehmer dieses Kurses. Er konnte das vermittelte Wissen nun direkt in einem Nachbarstaat anwenden.

Bis dato wurden mehr als 150 Personen der Zivilgesellschaft, Polizei und Militärs aus den 15 Staaten der Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft in der Bewältigung humanitärer Krisen ausgebildet. Am 12. Oktober 2018 endete der 7. Kurs mit 20 Teilnehmern aus zehn Staaten. Während des Kurses wurde versucht, dass staatliche wie nicht staatliche Organisationen, Polizei und Militärs auf Augenhöhe zusammenarbeiten, was nicht immer einfach ist. Dabei wurde auf die Ausgewogenheit zwischen Frauen und Männern geachtet. Der Kurs wurde zweisprachig in Englisch und Französisch abgehalten. Ziel war es, dass die Teilnehmer zur Bewältigung von Großkatastrophen in ihren Staaten bzw. ihrer Region als Experten eingesetzt werden können.

Der vom steirischen Brigadier Alois A. Hirschmugl entwickelte Kurs wird nicht nur in Westafrika, sondern auch in anderen Teilen des afrikanischen Kontinentes geschätzt, was sich in der Anzahl der Kursanmeldungen (zurzeit über 450 Bewerber für 20 bis 25 Kursplätze; Anm.) widerspiegelt. Für Österreich und das Bundesheer ist es eine einfache, kostengünstige Art und Weise einerseits Wissen weiterzugeben und anderseits Kenntnis über die Kultur und Region Westafrika zu erhalten.

Der seit nunmehr fast fünf Jahren am KAIPTC Dienst versehende Offizier, Oberstleutnant Ortwin Gammer, wird im Dezember 2018 nach Graz zurückkehren und durch Oberstleutnant Josef Hager ersetzt werden.

-sgl-


19.10.2018

Internationales Gedenken auf dem Amraser Soldatenfriedhof

Das Militärkommando Tirol und das österreichische Schwarze Kreuz luden am Samstag, dem 13. Oktober 2018, in Innsbruck auf dem Soldatenfriedhof Amras zu einer internationalen Gedenkfeier für die Kriegstoten und Gewaltopfer aller Völker ein.

Bei diesem Festakt waren Repräsentanten aus Deutschland, Italien, der Ukraine und Russland eingebunden - Länder, deren Gefallene in Amras bestattet sind. Umrahmt wurde dieser Festakt durch Ehrenzüge des Stabsbataillons 6, der deutschen Gebirgsjäger und der italienischen Alpini aus Sterzing sowie der Tiroler Kaiserjäger und der Schützenkompanie Pradl.

-red-


17.10.2018

Neugestalteter österreichischer Soldatenfriedhof in Odessa

Am 13. Oktober 2018 fand auf dem katholischen Friedhof in Odessa/Südwestukraine die Einweihung der neugestalteten Kriegsgräberanlage für die in diesen Raum 1918 gefallenen österreichisch-ungarischen Soldaten statt.

Die Feierlichkeiten, begleitet von einem regen Medieninteresse, begannen mit dem Spielen der ukrainischen und der österreichischen Nationalhymne. Danach folgte eine kurze Begrüßung der zahlreich erschienenen Ehrengäste und der Delegation des Österreichischen Schwarzen Kreuzes (ÖSK). Der Vizegouverneur vom Oblast Odessa, Sergei Koleboshin, ein Vertreter der österreichischen Botschaft in Kiew, Florian Kohlfürst, sowie der Landesgeschäftsführer des ÖSK von Wien und Niederösterreich, Otto Jaus, überbrachten ihre Gruß- und Gedenkbotschaften. Der Historiker Alexander Surilov präsentierte einen kurzen geschichtlichen Abriss. Nach dem Abspielen eines österreichischen Marsches segnete ein katholischer Priester in Beisein eines russsisch-orthodoxen Kirchenvertreters die Kriegsgräberanlage. Die Kranzniederlegung erfolgte unter dem Lied „Vom guten Kameraden“.

Der neue Gedenkstein, auf dem 21 gefallene Soldaten namentlich in Deutsch und Ukrainisch erwähnt sind, wurde vom Österreichischen Schwarzen Kreuz finanziert, die Organisation der Feierlichkeiten vor Ort führten engagierte Personen aus dem Raum Odessa durch und zwei Marinesoldaten standen Spalier. Alexei Klimov, ein Mitarbeiter des ÖSK in der Südwestukraine, moderierte die Zeremonie.

Im Anschluss fand im historischen Palais Tolstoi eine Informationsveranstaltung über die österreichische Zeit in Odessa statt. Die Ausstellung wurde vom Historiker Surilov zusammengestellt und präsentiert. Zum Abschluss wurden durch das ÖSK an verdiente Persönlichkeiten Auszeichnungen verliehen. Die ukrainische Seite erklärte sich bereit, auch in Zukunft Informationen für die österreichisch-ungarische Kriegsgräberfürsorge zu übermitteln und weiterhin mit dem ÖSK zusammenzuarbeiten.

In Österreich obliegt dem ÖSK die Errichtung von Soldatenfriedhöfen und sonstigen Kriegsgräberanlagen der Angehörigen aller Nationen und Glaubensbekenntnisse, der Gräber der Bombenopfer sowie der Opfer politischer und rassistischer Verfolgung aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges sowie die Pflege und Erhaltung von Kriegsgräbern aus der Zeit vor und aus dem Ersten Weltkrieg.

Im Ausland bemüht sich das ÖSK um die Errichtung und Pflege von Soldatenfriedhöfen von Angehörigen der k.u.k. Armee und der einschlägigen historischen Anlagen, sofern diese noch vorhanden sind.

-mb-


16.10.2018

Programm des Bundesheeres zum Nationalfeiertag

Am 26. Oktober 2018 ist es wieder soweit: Der Nationalfeiertag wird mit einer Information- und Leistungsschau des Österreichischen Bundesheeres in Wien und Graz zelebriert.

Wie jedes Jahr wird ein umfangreiches Programm den Besuchern das Bundesheer näher vorstellen. Das Programm beginnt am 23. und 24. Oktober: Interessierte können Hubschrauber- und Panzertypen des Bundesheeres am Heldenplatz und rund um das Burgtheater besichtigen. Am 25. Oktober findet zwischen 0800 und 1600 Uhr der Tag der Schulen statt.

Am 26. Oktober werden an den Schauplätzen Heldenplatz, Burgtheater und der Wiener Innenstadt (Schottengasse, Freyung, Am Hof, Michaelerplatz und Graben) unterschiedliche Waffengattungen bzw. Verbände ihr „Lager aufschlagen“. Die diesjährige Informations- und Leistungsschau findet zwischen 0900 und 1700 Uhr statt.

Die Festaktivitäten am Nationalfeiertag beginnen um 0900 mit einer Kranzniederlegung durch den Oberbefehlshaber des Bundesheeres, Bundespräsident, Dr. Alexander Van der Bellen, gemeinsam mit General Robert Brieger sowie der Bundesregierung beim Äußeren Burgtor. Um 1030 Uhr sprechen rund 1.000 Rekruten bei einer Großangelobung am Heldenplatz ihr Treuegelöbnis. Ab 1200 Uhr zeigen am gleichen Ort Soldaten bei dynamischen Präsentationen ihr Können.

Auch am 27. und 28. Oktober ist die Informationsschau des Bundesheeres in Wien noch geöffnet. Die genauen Zeiten und Orte entnehmen Sie bitte den weiterführenden Informationen.

Leistungsschau in Graz

Auch in Graz veranstaltet das Militärkommando Steiermark am 26. Oktober eine Leistungsschau. Schwerpunkt dieser liegt auf der Zusammenarbeit mit den zivilen Einsatzorganisationen. Deshalb eröffnet sie um 0900 mit einer gemeinsamen „Großen Flaggenparade“ der Einsatzorganisationen. Die Besucher erwarten fünf Themeninseln mit mehr als 20 Modulen, die sich vom Parkring, Opernring, Eisernes Tor, Herrengasse, Hauptplatz, Murkai bis zum Mariahilferplatz erstrecken. Der protokollarische Höhepunkt ist um 1500 Uhr die Angelobung von 300 Soldaten. Nach dem „Großen Österreichischen Zapfenstreich“ wird die österreichische Bundesdienstflagge niedergeholt - das feierliche Ende der Leistungsschau.

-red-

Weiterführende Informationen:

Das Programm zum Nationalfeiertag in Wien (PDF)

Das Programm zum Nationalfeiertag in Graz (PDF)


04.10.2018

Neue Heeresgliederung in Tirol

Das Militärkommando Tirol wird durch eine eigenständige Pionier- und Sicherungskompanie verstärkt. Außerdem wurde das „Kommando Gebirgskampf“ in die „6. Gebirgsbrigade“ umgegliedert.

Zwei Kompanien in der Garnison Landeck wurden in eine Pionier- und Sicherungskompanie und in eine Kaderpräsenzkompanie des Jägerbataillons 23 umgegliedert. Die Pionier- und Sicherungskompanie kann bei Sicherungseinsätzen und bei der Katastrophenhilfe aus Landeck sofort eingesetzt werden. Sie ist direkt dem Militärkommando Tirol unterstellt.

Das Jägerbataillon 6 des Militärkommandos Tirol wurde in das Stabsbataillon 6 umgewandelt und der 6. Gebirgsbrigade (vormals Kommando Gebirgskampf) unterstellt. Der neu installierten 6. Gebirgsbrigade in Absam wird außerdem das Jägerbataillon 24 mit den Garnisonen in Lienz und St. Johann/Tirol, das Jägerbataillon 23 in Landeck und Bludesch sowie das Jägerbataillon 26 in Spital an der Drau, aber auch das Pionierbataillon 2 in Salzburg zugeordnet sein.

-red-


03.10.2018

Bundesheer bei internationaler Übung in Dänemark

Im September 2018 nahmen 60 Soldaten sowie eine C-130 „Hercules“-Transportmaschine des Österreichischen Bundesheeres an der internationalen Übung „NIGHT HAWK 2018“ im dänischen Aalborg teil.

Spezialeinsatzkräfte aus elf Ländern übten im internationalen Verbund das Aufklären und Bekämpfen asymmetrischer Kräfte. Unterstützt wurden die Bodentruppen durch Transportflugzeuge und Hubschrauber der beteiligten Nationen. Insgesamt waren rund 1.800 Soldaten und 33 Luftfahrzeuge an der dreiwöchigen Übung beteiligt.

Übungsannahme: Eine Halbinsel von einem benachbarten Staat war teilweise besetzt. Diverse separatistische Gruppierungen versuchten landesweit ihre Interessen durchzusetzen. Die Bevölkerung wurde durch terroristische Anschläge bedroht. Die asymmetrischen Kräfte planten auch den Rest des Landes zu besetzen.

Das Übungsziel der multinationalen Spezialeinsatzkräfte war das Sichern dieser Halbinsel. Die terroristischen Gruppierungen mussten aufgeklärt und bekämpft werden. Nach dieser ersten Intensiv-Phase war der Einsatzraum soweit gesichert, dass weitere Teile der beteiligten Armeen einfließen und die Lage auf der Halbinsel stabilisieren konnten.

Übungsgebiet war fast das gesamte Festland Dänemarks. Viele ausgewiesene Tiefflugstrecken, simulierte Bedrohung durch Luft-Boden-Lenkwaffen und die Errichtung mehrerer taktischer Landezonen boten auch den österreichischen Soldaten optimale Bedingungen, um taktische Verfahren im Verbund mit anderen Nationen zu üben und zu optimieren.

-red-


01.10.2018

Symposium zum Ersten Weltkrieg

Am 4. Oktober 2018 findet an der Donau-Universität Krems ein Symposium zum Thema Erster Weltkrieg und das gemeinsame Erbe Niederösterreichs und Sloweniens statt.

Das Symposium mit dem Titel „Erinnerungslandschaften“ behandelt unter anderem Aspekte der Vertreibung, der Kriegsgefangenschaft und der Prägung des Landschaftsbildes in Slowenien durch den Ersten Weltkrieg. Verschiedene Experten werden zu diesen Themen und dem vielfältigen gemeinsamen niederösterreichischen und slowenischen Erbe des Ersten Weltkrieges referieren. Auch eine Exkursion zu dem ehemaligen Kriegsgefangenenlager Sigmundsherberg in Niederösterreich steht auf dem Programm.

-red-

Weiterführende Informationen:

Information und Anmeldung


27.09.2018

Neue Kommandanten beim Österreichischen Bundesheer

Das Kommando Luftunterstützung und das Heeressportzentrum erhielten im September 2018 neue Kommandanten.

Neuer Kommandant des Kommandos Luftunterstützung wird Oberst Mag. Wolfgang Wagner. Bei einem Festakt am 25. September 2018 am Fliegerhorst Vogler in Hörsching (OÖ) übergab Brigadier Andreas Putz seinem Nachfolger die Führung. Wagner betonte in seiner Ansprache, dass die größte Herausforderung in den nächsten Jahren beim Personal liegt, da viele Männer und Frauen das Bundesheer pensionsbedingt verlassen werden. „Dieses Personal quantitativ und qualitativ zu ersetzten wird sehr schwierig. Wir müssen daher für alle Bereiche Personal werben und Lust auf unseren Beruf machen“, so Wagner in seiner Ansprache.

Das Heeresportzentrum übernimmt ab 1. Oktober 2018 Oberst Christian Krammer, der schon seit 2017 mit der Führung betraut ist. Nun übergab ihm Verteidigungsminister Mario Kunasek offiziell das Kommando: „Mit Oberst Krammer haben wir uns für einen erfahrenen und kompetenten Bewerber entschieden. Ich bin mir sicher, dass er diese Aufgabe sehr gut meistern wird“, so Kunasek.

-red-


26.09.2018

Sprachinstitut des Bundesheeres feiert Europäischen Tag der Sprachen

200 Sprachen werden in Europa gesprochen. Diese sprachliche und kulturelle Vielfalt wurde am Europäischen Tag der Sprachen 2018 durch das Sprachinstitut des Bundesheeres an der Landesverteidigungsakademie mit einem Festakt gewürdigt.

Der Europäische Tag der Sprachen wird jährlich am 26. September zelebriert. Zu den anwesenden Gästen zählten unter anderem der Leiter des Sprachinstituts des Bundesheeres, Oberst Bruno Nestler, der Leiter des Abwehramtes, Generalmajor Rudolf Striedinger, sowie zahlreiche ausländische Militärs wie etwa die Militärattachés der Ukraine und Italiens. Ein Teil des Festaktes war eine Buchvorstellung über das Themenfeld Militärdolmetschen. Außerdem wurde in Vorträgen das Sprachinstitut des Bundesheeres (SIB), seine Aufgaben und Leistungen sowie Zukunftspläne für die Fremdsprachen-Ausbildung von Soldaten näher erläutert. Abgeschlossen wurde die Festveranstaltung durch die Verleihung der Danksagungsurkunden an Sprachtrainer des Bundesheeres. Das SIB erhielt in der Vergangenheit bereits zahlreiche Auszeichnungen, wie etwa 2015 den „Kulturpreis Deutsche Sprache“.

Der Europäische Tag der Sprachen geht auf eine Initiative des Europarates zurück und verfolgt das Ziel zur Wertschätzung aller Sprachen und Kulturen beizutragen. Den Menschen sollen die Vorteile von Sprachkenntnissen und dem lebenslangen Lernen bewusstgemacht werden. Österreichs Vorsitz im Rat der Europäischen Union im zweiten Halbjahr 2018 machte deutlich, wie wichtig gute Fremdsprachenkenntnisse im Umgang mit europäischen Partnern und Gästen sind. Die EU hat 24 Amtssprachen. Trotz des „Brexit“ wird Englisch die dominante Sprache der europäischen Militärs bleiben, waren sich die Festredner an der Landesverteidigungsakademie einig.

-tn-