Hier finden Sie aktuelle Beiträge aus Österreich zu sicherheitsrelevanten Themen wie Neues aus der Truppe, andere Inhalte mit Bezug zum Militär und Kurzmeldungen.

22.02.2019

Hägglunds für 6. Gebirgsbrigade

Am 21. Februar 2019 übergab Verteidigungsminister Mario Kunasek bei einem Festakt neue „Hägglunds“-Gefechtsfahrzeuge an die 6. Gebirgsbrigade.

Die Übergaben fanden in der Andreas-Hofer-Kaserne in Absam (Tirol) sowie einen Tag später in der Schwarzenberg-Kaserne in Wals (Salzburg) statt. Insgesamt wurden 32 Stück des geschützten Universalgeländefahrzeug BvS10 AUT „Hägglunds“ mit einem Beschaffungsvolumen von 85 Millionen Euro angekauft. Die Anschaffung beinhaltet Bewaffnung (überschweres MG) und Zusatzausrüstung wie etwa Funkausstattung, Schneepflug, Seilwinden oder Brandunterdrückungsanlagen. Neben den Fahrzeugen werden 16 Anhänger und jeweils zwei Rüstsätze zur Verwendung als Gefechtsstands- und Sanitätstransportfahrzeug angeschafft. Das Jägerbataillon 23 in Bludesch, das Jägerbataillon 24 in Lienz, das Jägerbataillon 26 in Spittal an der Drau und das Pionierbataillon 2 in Salzburg erhalten je acht „Hägglunds“.

Das Fahrzeug besteht aus zwei Fahrzeugteilen, die über ein Gelenk miteinander verbunden sind. Das BvS10 AUT „Hägglunds“ ist äußerst geländegängig und kann mittels einer Auftriebshilfe sogar schwimmfähig gemacht werden. Zusätzlich besitzt das Fahrzeug einen erhöhten Minen- und Ballistikschutz sowie eine ABC-Schutzanlage zum Schutz von atomaren, biologischen und chemischen Gefahren.

Mit den „Hägglunds“ verfügt die österreichische Gebirgstruppe erstmals über ein Gefechtsfahrzeug, das den geschützten Transport von Soldaten bei Einsätzen im Hochgebirge und im anspruchsvollen Gelände im In- und Ausland ermöglicht. Die Fahrzeuge werden vom schwedischen Rüstungskonzern BAE Systems hergestellt und unter anderem von Deutschland, den Niederlanden und Schweden genutzt.

-red-

Weiterführende Informationen:

Ein Fahrzeug für alle Fälle (Artikel)

Die drei neuen Fahrzeugtypen des Bundesheeres (Artikel)


20.02.2019

Neue Führung für Kommando Luftunterstützung

Am 19. Februar 2019 bestellte Verteidigungsminister Mario Kunasek Brigadier Wolfgang Wagner zum neuen Kommandanten des Kommandos Luftunterstützung.

Wagner übernimmt die Position von Brigadier Andreas Putz. Der gebürtige Linzer rückte 1986 zum Bundesheer ein und besuchte von 1994 bis 1997 die Theresianische Militärakademie. Er diente unter anderem bereits in der Funktion als Chef des Stabes des Kommando Luftunterstützung, aber auch als militärischer Berater für den Bereich Luftstreitkräfte im Bundesministerium für Landesverteidigung.

Das Kommando Luftunterstützung koordiniert vom Fliegerhorst Vogler in Hörsching (OÖ) aus alle Transport- und Aufklärungsflüge des Österreichischen Bundesheeres. Unter anderem befehligt das Kommando die „Hercules“-Flieger der Lufttransportstaffel sowie die beiden Transporthubschrauber-Staffeln Agusta Bell 212.

-red-


13.02.2019

Neue „Dingo 2“ für 3. Jägerbrigade

Am 12. Februar 2019 übergab Minister Mario Kunasek „Dingo 2A3“-Allschutzfahrzeuge an das Jägerbataillon 33 in Zwölfaxing.

Der „Dingo 2“ ist ein splitter- und minengeschütztes Räderfahrzeug und Truppentransporter. Im Österreichischen Bundesheer wird das Allschutztransportfahrzeug auch bei internationalen Einsätzen verwendet und bietet ein hohes Maß an Beweglichkeit und Schutz. Mit den neuen Fahrzeugen verfügt das Bundesheer zukünftig über 99 Stück „Dingo 2“.

-red-

Weiterführende Informationen:

Die drei neuen Fahrzeugtypen des Bundesheeres


11.02.2019

Aktionswoche im HGM: „Kinder im Krieg“

Das Heeresgeschichtliche Museum in Wien veranstaltet für Kinder eine Aktionswoche, die sich dem Thema „Kinder im Krieg“ widmet.

Die Aktionswoche findet von Montag bis Freitag (18-22.02.2019), täglich zwischen 8:00 und 17:40 Uhr, statt. Das HGM bietet in diesem Zeitraum spezielle Führungen (€ 2,50 pro Schüler) an. Der Themenschwerpunkt des Vermittlungsprogrammes liegt auf Afghanistan. Ziel des Programmes ist es, dass Jugendlichen die Problematik „Kinder im Krieg“ historisch verorten können und einen Einblick in aktuelle Krisenregionen erhalten.

Zunächst wird mit den Jugendlichen ein allgemeiner Zugang zu dieser schwierigen und emotionalen Thematik erarbeitet. Anhand einzigartiger Objekte suchen sie gemeinsam mit dem Vermittlungsteam nach Hinweisen, um dieses Phänomen historisch kontextualisieren zu können. Weiters soll eine Präsentation, die aktuelle Brennpunkte der Welt erklärt und welchen Schrecken Krieg für Kinder beinhaltet, aufzeigen und zu einer Diskussion anregen. Die Zeitzeugen Farhad Mohammadi und Monire Mohammadi werden einen authentischen Zugang zum gefährlichen Spannungsfeld zwischen Kindern, Waffen und Krieg geben, da sie am eigenen Leib erfahren haben, was es bedeutet, ein Kind im Krieg zu sein. Außerdem wird die youngCaritas die Jugendlichen über Möglichkeiten informieren, wie diese selbst Menschen in Not helfen können.

-red-

Weiterführende Informationen:

Informationsfolder des HGM zur Aktionswoche


06.02.2019

Pension für Militärhunde

Neue Pensionsregelung für Militärhunde: Die Hundeführer werden nunmehr bei der Pflege ihrer pensionierten Vierbeiner durch das Bundesheer finanziell unterstützt.

Die Pensionsregelung wurde im Oktober 2018 durch Bundesminister Mario Kunasek beschlossen. Seitdem erhalten Militärhundeführer pro Jahr 200 Euro für Tierarztkosten und einen fünfzigprozentigen Kostenzuschuss für Futter.

Im Februar 2019 traten die ersten zwei Militärhunde diese neue „Hundepension“ an. „Anubis“, ein belgischer Schäferhund, wird nach zehnjähriger Dienstzeit bei der Militärstreife und Militärpolizei in Graz als Suchtmittelspürhund pensioniert. „Fee“, eine Rottweilerhündin, wird ebenfalls nach über zehn Dienstjahren, die sie als Wach- und Schutzhund in Hieflau verbracht hat, in den Ruhestand versetzt. 

Weiterführende Informationen:

Kampfmittelabwehr mit Militärhunden


24.01.2019

Besucherrekord im Heeresgeschichtlichen Museum

Das Heeresgeschichtliche Museum (HGM) in Wien schaffte 2018 mit einem Zuwachs von fast 24.000 Personen einen neuen Besucherrekord.

Insgesamt 272.000 Besucher hatte das HGM 2018 zu verzeichnen. Laut Dr. Christian Ortner, Direktor des Museums, war unter anderem die Nutzung von Sozialen Medien zur Bewerbung des HGM ein wesentlicher Grund für diesen Erfolg. Das HGM ist unter anderem auf Facebook, YouTube und Instagram präsent. Auch ein Fachblog erweitert das „Kommunikations-Repertoire“. Im Museum im Wiener Arsenal wurden 2018 in Summe 2.662 Führungen durchgeführt. Das HGM hat Zweigstellen in Zeltweg (Militärluftfahrtmuseum), in Bruck/Leitha (Bunkeranlage am Ungerberg), in Korneuburg (Patrouillenbootstaffel) und in Wien (Fernmeldesammlung in der Starhemberg-Kaserne).

-red-


23.01.2019

Kommandoübergabe bei der 4. Panzergrenadierbrigade

Am 22. Jänner 2019 fand am Fliegerhorst Vogler in Hörsching die Kommandoübergabe von Oberst des Generalstabsdienstes Mag. Stefan Fuchs an Brigadier Mag. Siegward Schier statt.

Oberst Fuchs war seit August 2016 mit der Führung der Brigade betraut. Sein Nachfolger, Brigadier Schier, sieht das Schwergewicht in der Ausbildung und Vorbereitung auf den Einsatz sowie in der Stärkung der Kernkompetenzen einer mechanisierten Brigade, wie dem Kampf der verbundenen Waffen. „Besondere Herausforderungen des Jahres 2019 sind unter anderem die Übungen ‚Handwerk 2019‘ und ‚Schutz 2019‘ sowie die Ausbildung am Führungssimulator“, sagte der neue Kommandant der „Vierten“.

-red- 


23.01.2019

Assistenzeinsatz „Schnee 19“ beendet

Nach 13 Einsatztagen wurde am 19. Jänner 2019 der Assistenzeinsatz „Schnee 19“ des Bundesheeres beendet. 258 Flugstunden sowie 87.000 Arbeitsstunden waren die Soldaten im Katastrophenhilfe-Einsatz.

„Schnee 19“ fand in sechs Bundesländern (Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Steiermark, Oberösterreich und Niederösterreich) gleichzeitig statt - ein neuer Rekord. In Spitzenzeiten waren pro Tag bis zu 1.700 Soldaten (davon 910 Grundwehrdiener), 20 Hubschrauber, 30 Pionierfahrzeuge und 40 Transport- und Groß-Kfz gleichzeitig eingesetzt. Zur Unterstützung der Bevölkerung und der zivilen Einsatzorganisationen waren alle Hubschraubertypen des Bundesheeres insgesamt 258 Stunden in der Luft und führten dabei 852 Starts und Landungen durch. Von Hubschraubern aus wurden 125 Lawinensprengungen mit insgesamt 850 kg Sprengstoff durchgeführt.

-red-


23.01.2019

Edelweiß Raid 2019

Im Februar 2019 wird der jährliche militärische Wettkampf „Edelweiß Raid“ ausgetragen.

Der Bewerb findet am 27. und 28. Februar 2019 in den Tuxer Alpen statt und wird vom Kommando Gebirgskampf durchgeführt. Der „Edelweiß Raid“ ist einer der größten internationalen militärischen Wettkämpfe im alpinen Raum und richtet sich vor allem an Gebirgsjäger und leistungsfähige Soldaten.

Von den Teilnehmern wird gefordert:

  • Führungsfähigkeit der Kommandanten,
  • Teamfähigkeit,
  • große Durchhaltefähigkeit,
  • körperliche Höchstleistungen,
  • hohes schifahrerisches und alpintechnisches Können,
  • Bewältigung großer Marschstrecken auf Schi im Hochgebirge mit Kampfausrüstung und
  • die Absolvierung militärischer Aufgaben bei allen Witterungsbedingungen.

Die Soldaten haben an zwei Tagen eine Distanz von 40 Kilometern mit ca. 4.000 Höhenmetern zu bewältigen. Während des Marsches sind verschiedene Gefechtaufgaben (Werfen von Handgranaten, Schießen, Klettern und Abseilen etc.) zu lösen. Eine Marschgruppe besteht aus acht gebirgserfahrenen Soldaten, die für den Einsatz unter winterlichen Verhältnissen im Gebirge ausgebildet sind.

-red-


22.01.2019

Österreichische und Schweizer Flieger sichern Luftraum über Davos

Anlässlich des Weltwirtschaftsforums in Davos (Schweiz) sichern österreichische Kampfflugzeuge von 21. bis 25. Jänner verstärkt den österreichischen Luftraum bei der grenzüberschreitenden Luftsicherungsoperation „Dädalus“.

Zusammen mit den Schweizer Luftstreitkräften wird der Luftraum rund um Davos, das nahe an der Staatsgrenze liegt, gesichert. Ein Flugbeschränkungsgebiet wurde über Teilen Vorarlbergs und Tirols errichtet. Mehr als 1.100 Soldaten sowie 23 Luftfahrzeuge, davon zwölf Flächenflugzeuge und elf Hubschrauber, sind an „Dädalus“ beteiligt. Bei der Operation werden unter anderem Patrouillenflüge zur Überwachung, Flüge zur Identifizierung von Luftraumverletzungen, Transporte sowie die „Cross-Border Operation“ (Nacheile) mit der Schweiz durchgeführt.

Eine grenzüberschreitende Sicherung des österreichisch-schweizerischen Luftraumes ist durch die gegenseitige Erteilung von Einfluggenehmigungen möglich. Am 1. Februar 2019 tritt ein Abkommen zwischen Österreich und der Schweiz in Kraft, das eine Kooperation bei der Sicherung des Luftraumes gegen nichtmilitärische Bedrohungen vorsieht.

 

-red-