Hier finden Sie aktuelle Beiträge zu sicherheitsrelevanten Themen aus der ganzen Welt, von anderen Armeen, weiterführende Inhalte mit Bezug zum Militär und Kurzmeldungen zur internationalen Sicherheitspolitik.

28.07.2017

Indien/Russland: Flugzeugentwicklung

Ein Vertrag mit Russland zur Entwicklung und dem Bau eines Kampfflugzeuges der 5. Generation soll in Kürze zwischen den beiden Ländern Russland und Indien unterzeichnet werden.

Die neue Maschine soll auf einer Weiterentwicklung des T-50-Kampfflugzeuges basieren.

-nt-


27.07.2017

Japan: Überschallrakete entwickelt

Das japanische Verteidigungsministerium plant die Einführung einer neuen Luft/Schiffrakete.

Die Zeitung Yomiuri Shinbun berichtete, dass Japan seine erste Überschallrakete entwickelt hat. Sie soll über eine Geschwindigkeit von Mach 3 verfügen und im Tiefflug feindliche Schiffe angreifen können. Die alten Raketen vom Typ 80 und 93 sollen durch diese Überschallrakete ersetzt werden. Die japanische F-2-Kampfflugzeugflotte soll künftig mit der Waffe ausgerüstet sein.

Die Rakete wurde bereits erfolgreich gegen einen ausgemusterten Zerstörer getestet. Technische Einzelheiten wurden bis dato jedoch nicht veröffentlicht. Quellen aus der Waffenindustrie bezweifeln, dass die Rakete wegen ihrer kurzen Reichweite zum Angriff auf Flugzeugträger geeignet ist.

-nt-


26.07.2017

China: Militärische Klimaforschung

Am 18. Juli 2017 ist der Eisbrecher Xuelong zu einer 80-tägigen Expedition in die Arktis ausgelaufen. 96 chinesische Wissenschaftler wollen dort die klimatischen Veränderungen untersuchen.

Die Expedition führt einmal um die gesamte arktische Eisfläche. Es ist die insgesamt achte arktische Expedition des Landes. Besondere Bedeutung wird die Frage nach der Belastung der Umwelt durch Mikroplastik haben. Außerdem soll die Methanbelastung durch die Klimaerwärmung untersucht werden. Anfang vergangener Woche wurde ein weiterer Eisbrecher zur Erforschung der Arktis und Antarktis in China in Dienst gestellt.

-nt-


25.07.2017

Russland: Weltgrößtes U-Boot unterwegs

Das russische Atom-U-Boot "Dmitri Donskoj" ist derzeit auf dem Weg in Richtung Sankt Petersburg, um an einer Militärübung teilzunehmen. 

Es gehört zur russischen "Typhoon"-Klasse und ist Teil der Nordflotte Russlands, die in Seweromorks disloziert ist. Mit 172 Metern ist die "Dmitri Donskoj" das weltweit größte U-Boot. 

Technische Daten:

  • Länge: 172 Meter
  • Breite: 23,3 Meter
  • Tiefgang: 11,3-12,5 Meter
  • Höchstgeschwindigkeit: 14 Knoten/aufgetaucht, 27 Knoten/getaucht
  • Bewaffnung: 20 Interkontinentalraketen RSM-52, 6 Torpedorohre Kaliber
    533 mm, 8-10 Luftabwehrflugkörper
  • Besatzung: 150-180

-red-


24.07.2017

USS Gerald R. Ford

Die USA haben zum ersten Mal seit 40 Jahren eine neue Flugzeugträger-Klasse in Dienst gestellt.

Die USS Gerald R. Ford (CVN 78) wird das Flaggschiff der neuen Ford-Klasse sein und die auslaufende Nimitz-Klasse ersetzen. Die Navy wird insgesamt 43 Milliarden Dollar ausgeben, um drei Flugzeugträger der neuen Klasse herzustellen.

Die technischen Daten des neuen Schiffes im Überblick:

  • Antrieb: Zwei Atomreaktoren
  • Länge: 332 Meter
  • Breite: 40 Meter/Breite Flugdeck: 78 Meter
  • Geschwindigkeit: 30 Knoten
  • Mannschaft: etwa 4.550 (Schiffsbesatzung und Flugpersonal) 
  • Flugzeugkapazität: 75+


-red-


10.07.2017

Indien: Atomare Aufrüstung

Indischen Medienberichten zufolge, soll das indische atomare Arsenal letztes Jahr um zehn Gefechtsköpfe angewachsen sein. 2016 wurde angenommen, dass der Staat nun zwischen 110 bis 120 atomare Gefechtsköpfe besitzt.

Indien hat bis dato keine offiziellen Daten über seine atomaren Gefechtsköpfe veröffentlicht. Beobachter gehen jedoch davon aus, dass das Land sein Atomwaffenarsenal weiter ausbaut. In den nächsten 15 Jahren sollen sechs schnelle Brüter gebaut werden. Außerdem ist Indien dabei, eine neue Generation von ballistischen Raketen für seine Unterseeboote zu entwickeln.

-nt-


23.06.2017

Ghana: Training gestartet

In Ghana ist der erste "Training of Trainers" Kurs für Westafrika gestartet. Teilnehmer aus sieben Staaten, die als Zivilisten, Polizisten oder Militärs im humanitären Bereich tätig sind, nehmen teil. 

Das Training basiert auf einem Gemeinschaftsprojekt der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, des Österreichischen Studienzentrums für Frieden und Konfliktlösung und des Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport.

Er soll einen Beitrag zur Stärkung von zivilen, polizeilichen und militärischen Organisationen für effektivere humanitäre Unterstützung in Westafrika leisten. Österreich trägt so seinen Teil zur Stabilisierung der Region bei. 

-red-


13.06.2017

Frankreich: Die Tiger üben

Das NATO „Tiger Meet 2017“ findet noch bis Freitag in Landivisiau, in der französischen Bretagne statt. Am „Tiger Meet 2017“ nehmen 14 Nationen mit 42 Jets und 15 Hubschraubern teil. Im Vordergrund steht dabei das gemeinsame und interoperable Üben der unterschiedlichen Luftstreitkräfte.

Österreich ist mit einem Kontingent von 28 Soldaten und drei Saab 105 OE - eine davon mit „Tiger“-Sonderlackierung - vertreten. Die österreichischen Piloten werden dabei von zehn Luftfahrzeugtechnikern, vier Fernmeldern und einem kleinen Kontingentskommando mit vier Soldaten unterstützt.

-red-


02.06.2017

Schweiz: Iveco LKWs geliefert

Die Schweiz hat einen Liefervertrag über 400 Iveco Defense Vehicle (DV) Lastwagen unterzeichnet. Die Fahrzeuge sollen zwischen 2017 und 2022 geliefert werden und sind Teil einer größeren Beschaffungsinitiative. 

2015 wurde eine entsprechende Rahmenvereinbarung zwischen Iveco DV und der Schweiz geschlossen. Es ist bereits der dritte Rahmenvertrag, der seit 1996 zwischen den beiden Partnern beschlossen wurde. Die Fahrzeuge werden in unterschiedlichen Ausführungen geliefert und entsprechen der Euro 6 Norm. 

-red-


29.05.2017

Zypern: Verhandlungen gescheitert

Nachdem eine Lösung des Zypern-Konfliktes zuletzt greifbar schien, haben sich die Hoffnungen nun zerschlagen. Vergangenen Freitag erklärte der UN-Sondervermittler für Zypern die Gespräche für vorerst beendet.

Trotz monatelanger Verhandlungen gelangten die beiden Regierungschefs Nikos Anastasiades und Mustafa Akinci zu keiner Einigung. Streitpunkt war unter anderem die Präsenz türkischer Soldaten im Norden der Insel.

Seit einem Waffenstillstandsabkommen im Jahr 1974 ist der Inselstaat in eine türkische und eine griechische Hälfte geteilt. Bemühungen um einer Wiedervereinigung gab es seitdem immer wieder, bisher scheiterten aber alle Versuche. 

-red-