Hier finden Sie aktuelle Beiträge zu sicherheitsrelevanten Themen aus der ganzen Welt, von anderen Armeen, weiterführende Inhalte mit Bezug zum Militär und Kurzmeldungen zur internationalen Sicherheitspolitik.

21.10.2017

China: PLA soll weiter modernisiert werden

Der chinesische Präsident Xi Jinping hat angekündigt, dass die Volksbefreiungsarmee Mitte des 21. Jahrhunderts zu den besten der Welt gehören wird. 

Während seiner Rede am Parteikongress betonte er die Notwendigkeit weiterer Investitionen. Bis 2020 soll die Armee vollständig mechanisiert sein, besonderer Fokus liegt auf dem IT-Bereich und in der Entwicklung künstlicher Intelligenz. 

Mehr zum Thema: 

China: Xi kündigt „Armee auf Weltklasseniveau“ an (Die Presse)

Xi will moderne sozialistische Großmacht formen (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

China stellt visionären 30-Jahres-Plan vor (Stuttgarter Zeitung)

-nt-


20.10.2017

Südkorea: Nordkoreanische Hacker stehlen Verteidigungspläne

Südkoreanischen Medienberichten zufolge, ist es einer nordkoreanischen Cybereinheit gelungen 235 Gigabyte an sensiblen Daten zu stehlen. 

Dabei geht es vor allem um Verteidigungspläne der USA und Südkorea, der Angriff soll bereits 2016 stattgefunden haben. Das südkoreanische Verteidigungsministerium bestätigt die Attacke, gibt aber keine Einzelheiten bekannt.

-nt-


18.10.2017

Kolumbien: UN übergeben zerstörte Farc-Waffen

Nach dem Ende des Konfliktes zwischen kolumbianscher Regierung und der linken Guerillaorganisation "Farc", stellte die UNO 69 Tonnen an Waffen und Munition sicher. 

Teil des vergangenen Jahres geschlossenen Friedensabkommens war die Entwaffnung der Farc Rebellen. Die Vereinten Nationen waren für die Sicherstellung und Zerstörung von Waffen und Munition zuständig. Vergangene Woche wurden insgesamt 69 Tonnen der zerstörten Waffen an die kolumbianische Regierung übergeben. Sie sollen nun eingeschmolzen werden und als Friedensmahnmale an das Ende des Krieges erinnern. 

Mehr dazu: 

UN zerstörten 69 Tonnen Waffen und Munition der Farc (derStandard)

UNO übergibt vernichtete Waffen der Farc an Regierung von Kolumbien (amerika21)

-red-


17.10.2017

Irak: Armee nimmt Kirkuk ein

Die irakische Armee hat nach dem Unabhängigkeitsreferendum der Autonomen Region Kurdistan den Gouverneurssitz in Kirkuk eingenommen.

In den letzten Tagen waren bereits Truppenkontigente an die Grenze zu Kurdistan, der nordöstlichsten Provinz des Irak, verlegt worden. Die irakische Armee hat das Unabhängigkeitsreferendum der Region nicht anerkannt und nun die Zentrale der Provinzregierung eingenommen. Außerdem wurden zahlreiche Ölfelder um die Stadt besetzt. 

Die kurdischen Streitkräfte zeigten bisher wenig Widerstand und zogen sich großteils vor dem Einmarsch der irakischen Truppen zurück. Es gab allerdings auch Berichte von Feuergefechte in Kirkuk.

Mehr dazu: 

-red-


16.10.2017

Haiti: UNO-Mission endet nach 13 Jahren

Die UNO-Mission "MINUSTAH" in Haiti ist nach 13 Jahren zu Ende gegangen. Ihre Bilanz ist durchwachsen. 

2004 begann nach blutigen Auseinandersetzungen, rund um die Präsidentschaft von Jean-Bertrand Aristide, die UN-Mission in Haiti. Die multinationale Truppe stellte im Jahr 2010 bis zu 9.000 Soldaten, außerdem etwa 4.400 Polizeikräfte und 700 zivile Helfer. Die Mission wurde vor allem für den Ausbruch einer Cholera Epidemie kritisiert, die 2010 durch ein Blauhelm-Kontingent aus Nepal eingeschleppt wurde. 

Mehr dazu: 


-red-


13.10.2017

China: Stealth-Jet in Dienst gestellt

China hat sein erstes Stealth-Kampfflugzeug, die Chengdu J-20, offiziell in Dienst gestellt. 

Der Langstrecken-Jet hatte seinen ersten Flug bereits 2011 und wurde der Öffentlichkeit in einer Flugshow letztes Jahr präsentiert. Neben den USA ist China damit das einzige Land, das Tarnkappen-Flugzeuge produziert. Anfang September begann das Training von neuen Piloten für die J-20.

Technische Daten der J-20: 

  • Länge: 20,4 Meter
  • Spannweite: 13,5 Meter
  • Höchstgeschwindigkeit: 1,7 Mach/~2.100 Stundenkilometer


-red-


12.10.2017

Südkorea: Einsatz von Graphitbombe möglich

Südkorea verfügt nach Angaben des Militärs über alle Bestandteile für den Bau von Graphitbomben. 

Die umgangssprachlich als "Blackout-Bombe" bezeichnete Waffe dient dazu, elektrische Anlagen wie Kraftwerke und Umspannwerke anzugreifen. Sie kann aus der Luft von Flugzeugen abgeworfen werden und setzt eine Graphitwolke frei, die Kurzschlüsse in elektrischen Geräten verursacht. Erstmals eingesetzt wurden sie von den USA im Zweiten Golf-Krieg 1990/91. 

Informationen zu den Folgen eines großflächigen Blackouts.

Mehr dazu: 


-red-


11.10.2017

Syrien: Türkei bestätigt Einsatz in Idlib

Das türkische Militär hat einen Einsatz in der nordsyrischen Provinz Idlib bestätigt. 

Dabei soll es sich um einen Aufklärungseinsatz handeln, Ziel sei die Errichtung einer Deeskalationszone. Die türkische Armee wird dabei von der oppositionellen Freien Syrischen Armee unterstützt. Idlib ist die letzte Region Syriens, die fast vollständig von Aufständischen beherrscht wird. Mitte September wurde bei Friedensgesprächen in Astana die Errichtung mehrerer Deeskalationszonen, unter anderem in Idlib, beschlossen.

Mehr dazu: 


-red-


10.10.2017

Philippinen: Manöver mit US-Marine

Anfang Oktober hat auf der philippinischen Hauptinsel Luzon ein gemeinsames Manöver US-amerikanischer und philippinischer Marineinfanterie begonnen. 

Ziel war das Üben von Anti-Terror Operationen und Katastropheneinsätzen. Die philippinischen Marineinfanteristen sollen so in ihrem Ausbildungsstand verbessert werden, außerdem soll das Funktionieren der gemeinsamen Stabsarbeit der beiden Länder sichergestellt werden. 

-nt-


09.10.2017

Indien: Atom-U-Boot beschädigt

Das einzige operationsfähige Atom-U-Boot der indischen Marine, die INS Chakra, dürfte beim Einlaufen in seine Heimatbasis Visakhapatnam sein Sonar beschädigt haben. 

Beobachter gehen davon aus, dass der Schaden durch eine Kollision mit dem Meeresgrund passiert ist. Die INS Chakra dürfte für längere Zeit in der Werft bleiben. In Visakhapatnam kommt es beim Ein- und Auslaufen von Schiffen öfter zu Unfällen, weil die Hafeneinfahrt eng und flach ist. 

-nt-