Hier finden Sie aktuelle Beiträge zu sicherheitsrelevanten Themen aus der ganzen Welt, von anderen Armeen, weiterführende Inhalte mit Bezug zum Militär und Kurzmeldungen zur internationalen Sicherheitspolitik.

15.03.2017

Exercise “Joint Viking 2017”

The “Joint Viking 2017” was a national exercise with the main purpose to practice crisis management and defence in Norway. The aim of the exercise was to increase the defence ability of the Armed Forces and especially the capability of movement over long distances. An additional purpose was to train the flow of network communication and data information between units, command levels and branches.

The best possible way for the Norwegian Armed Forces to train their tasks lies in the natural and challenging environment of the country within a common operational framework, which includes all branches of the armed forces. It is important that the Norwegian soldiers are familiar with all areas of Norway’s wide stretched land and coastal area.

It is necessary for the Norwegian Armed Forces to train together with their allied partners. Therefore, the Norwegian Armed Forces invited American and British soldiers to attend the “Joint Viking”. About 700 soldiers from the United States Marine Corps, the United States Army and the British Royal Marines participated in the exercise. The British and American participants trained in Norway ahead of the exercise, in order to be prepared to practice in a cold weather climate.

The “Joint Viking”, was executed from March 6th to the 15th 2017 in Finnmark, in an area stretched from Alta to Lakselv along the coast. The topographic and climatic conditions are demanding and the stretched area provided an adequate opportunity to train logistic personnel and supporting systems. In total 8.000 soldiers participated in this exercise. This figure includes all people who took part in the “Joint Viking”, also soldiers who coordinated the exercise in the operational headquarters or personnel who prepared aircrafts.

- Walter Christian Håland, Major (rtd.) -

Norwegian Armed Forces


07.03.2017

China: Zeitgemäßer Gehörschutz

Ab 1. Juli 2017 werden neue Gehörschutzstöpsel an die Soldaten, die auf Luftwaffenstützpunkten arbeiten, ausgegeben.

Der neue Gehörschutz ist mit einer Lithiumbatterie bestückt und kann bei einem Lärmpegel von 100 dB 16 Stunden lang sicher arbeiten. Die Stöpsel verfügen über eine Sprachfunktion, die noch bei einer Lärmentwicklung von 120 dB im Abstand von fünf Metern funktioniert.

-nt-


03.03.2017

China: Drohnenupgrade

Am 28. Februar 2017 hat die neue chinesische Drohne Wing Loong II im Nordwesten Chinas ihren 31-minütigen Jungfernflug unternommen.

Die Wing Loong II ist eine Drohne, die mit einem Turboprop-Triebwerk angetrieben wird und ein ähnliches Einsatzspektrum wie die US-amerikanische MQ-9 „Reaper“ hat. Sie basiert auf einer Weiterentwicklung von Wing Loong I, die schon bei einigen afrikanischen und Staaten des Nahen Ostens im Einsatz steht.

Die Wing Long II ist elf Meter lang, hat eine Spannweite von 20,5 Metern, kann 20 Stunden im Einsatz bleiben und hat eine maximale Geschwindigkeit von 370 km/h. Der Operationsradius beträgt 1.500 km. Die neue Drohne kann mit zwölf Laser-gelenkten Bomben mit einem Gesamtgewicht von 480 kg bestückt werden und ist mit einem Satelliten-gestützten Kommunikationssystem ausgestattet.

Die neue Drohne ist in weiterer Folge für den Export bestimmt.

-nt-

Wing Loong II-Video


28.02.2017

Indien: Raketenzukauf und Korruptionsverdacht

Der indische Premierminister Modi hat am 22. Februar 2017 der Beschaffung von israelischen Mittelstreckenflugabwehrraketen MR-SAM (Barak 8) zugestimmt.

40 Feuereinheiten mit 220 Raketen sollen gekauft werden. Ab 2023 soll das neue Flugabwehrsystem mit einer Reichweite von 50 bis 70 km einsatzbereit sein.

Das indische Verteidigungsministerium hat die indische Luftwaffe aufgefordert, keine weiteren Schritte zur möglichen Beschaffung von British Advanced Hawk-Schulflugzeugen zu unternehmen. Rolls Royce steht im Verdacht indische Beamte bestochen zu haben.

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27.02.2017

China: Supercomputer

China hat mit dem Bau eines neuen Supercomputers begonnen, der zehn Mal schneller ist, als der gegenwärtig im Dienst befindliche Supercomputer Tianhe-2.

Der neue Supercomputer Tianhe-3 wird eine Trillion Kalkulationen pro Sekunde machen können, wohingegen Tianhe-2 mit einer Geschwindigkeit von 125 Billiarden Kalkulationen in der Sekunde arbeitet. Ab 2018 soll Tianhe-3 in Dienst gestellt werden und ab 2020 voll einsatzfähig sein.

Mit Tianhe-3 sollen täglich rund 1.400 Aufgaben aller Art gelöst werden. Die Verwendungsdauer des neuen Supercomputers soll sechs bis acht Jahre sein.

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20.02.2017

China: Biometrischer Datenklau

Die Führung der Chinesischen Volksarmee hat alle Soldaten aufgefordert bei Photographien nicht mehr das V-Zeichen (V wie Victory) zu machen.

Es wurde festgestellt, dass bei einem Abstand der Optik von etwa 0,5 Metern die Fingerabdrücke abgenommen werden können. Auf diese Weise könnten biometrische Daten der Soldaten abgeschöpft und zu einem Sicherheitsrisiko werden.

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20.02.2017

China/Russland: Flugzeuglieferung

Russland wird 2017 und 2018 je zehn Su-35-Kampfflugzeuge an die chinesische Luftwaffe ausliefern.

Die ersten vier Maschinen sind zu Weihnachten 2016 an China übergeben worden. Bei den Su-35S handelt es sich um die Reihe 4++ mit einem Phasenradar, einer maximalen Geschwindigkeit von 2.500 km/h, einer Reichweite von 3.400 km und mit einem Einsatzradius von 1.600 km.

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15.02.2017

Pakistan: Mehr Kampfflugzeuge

Die pakistanische Luftwaffe plant für die erste Jahreshälfte 2017 die Beschaffung von 50 Stück JF-17 Block III-Kampfflugzeugen.

Insgesamt sollen in den kommenden Jahren 150 Kampfflugzeuge des Typs JF-17 beschafft werden. Die Flugzeuge sind mit Klimov RD-93-Triebwerken ausgestattet und werden bei Aeronautical Complex/Chengdu Aerospace Corporation (PAC/CAC) gebaut. Pakistan stellt 58 Prozent und China 42 Prozent der Maschinen her. Pakistan hat derzeit eine Kapazität zum Bau von 25 JF-17-Kampfflugzeugen pro Jahr. Die Produktion funktioniert nach anfänglichen Schwierigkeiten nun gut.

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13.02.2017

China: Mehr Raketenübungen

Seit Jahresbeginn 2017 hat sich die Manövertätigkeit der strategischen Raketentruppe der Chinesischen Volksbefreiungsarmee wesentlich verstärkt.

Nach dem Testschuss einer Interkontinentalrakete Dongfeng 5c (DF-5C; zehn atomare Gefechtsköpfe) vom Raketentestzentrum in der Provinz Shanxi sind in den vergangenen Wochen eine Reihe von Einheiten der strategischen Raketentruppe intensiv mit Übungen beschäftigt gewesen. Neben der Aufstellung der neuen Interkontinentalrakete DF-41 nahe der russischen Grenze waren Einheiten mit der neuen Mittelstreckenrakete DF-16 im Manöver. Geübt wurden das Beziehen von Feuerstellung, der schnelle Stellungswechsel und das gefechtsmäßige Nachladen der Feuereinheit.

Die DF-16 kann sowohl als Mittel- und Kurzstreckenrakete eingesetzt werden. Sie verfügt über einen Gefechtskopf, der durch seinen dynamischen Zielendanflug schwer abzufangen ist. Theoretisch können mit der Rakete die amerikanischen Stützpunkte auf Guam und Okinawa sowie Korea und Teile des japanischen Festlandes erreicht werden. Die DF-16 deckt auch das Südchinesische Meer ab.

Nach unbestätigten Angaben soll China über etwa 260 atomare Gefechtsköpfe verfügen. Nach der Entscheidung zur Aufstellung von THAAD (Terminal High Altitude Area Defense) in Süd-Korea, sind Rufe laut geworden, das atomare Arsenal Chinas aufzustocken.

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06.02.2017

Indien: Noch mehr Geld für Streitkräfte

Das indische Verteidigungsbudget soll im kommenden Budgetjahr um zehn Prozent von gegenwärtig 36,61 auf 40.29 Milliarden USD erhöht werden.

Experten kritisieren die Steigerung als zu gering. Mit der Erhöhung könne nur die Inflation und der Ankauf von 36 Rafale-Kampfflugzeugen abgedeckt werden. Für eine notwendige Modernisierung von veraltetem Gerät wäre kein Geld im neuen Budget vorhanden.

-nt-