Hier finden Sie aktuelle Beiträge zu sicherheitsrelevanten Themen aus der ganzen Welt, von anderen Armeen, weiterführende Inhalte mit Bezug zum Militär und Kurzmeldungen zur internationalen Sicherheitspolitik.

15.12.2016

Indien: Viele Verpflichtungswillige

Für die diesjährige Rekrutierung haben sich 60.580 Interessenten auf der Webseite der indischen Armee angemeldet.

Die meisten Bewerbungen kommen aus dem Bundesstaat Gujarat. Vom 8. bis 20. Dezember 2016 werden die Auswahlverfahren in verschiedenen Sportstadien der Bundesstaaten von der Armee durchgeführt. Die Bewerber müssen sich dort einer medizinischen und sportlichen Prüfung unterziehen.

Mehr Informationen über den Rekrutierungsprozess

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14.12.2016

China: Antwort auf „Global Hawk“-Drohne

Die neue Aufklärungsdrohne „Xinlong“ (Soar Dragon) von der Guizhou Aviation Industry Group wird zurzeit in der Chinesischen Volksbefreiungsarmee getestet.

Wenn die Tests erfolgreich abgeschlossen werden, soll das Drohnensystem „Soar Dragon“ bei den Streitkräften eingeführt werden. „Soar Dragon“ ist die Antwort Chinas auf die amerikanische RQ-4 „Global Hawk“-Drohne. Die Fluggeschwindigkeit der neuen chinesischen Drohne soll bei 750 km/h, bei einer Reichweite von 7.000 km und einer Einsatzdauer von zehn Stunden liegen. Die maximale Einsatzhöhe ist 18.000 Meter.

Auch soll die „Soar Dragon“ besondere Eigenschaften für die elektronische Kampfführung (EloKa) besitzen (Datenaufklärung, Datenabschöpfung und Stören).

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07.12.2016

China: Fallschirmsprungsimulator

Bei der Heeresgruppe Mitte wurde Ende November 2016 ein Windtunnel für die Fallschirmspringerausbildung in Betrieb genommen.

In dieser Anlage können alle Wettererscheinungen nachgestellt und Sprünge aus großer Höhe simuliert werden. Eine Simulation von Windgeschwindigkeiten von bis zu 70 m/s ist ebenfalls möglich.

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05.12.2016

Japan: Tarnkappen-Mehrzweckflugzeug übernommen

Anfang Dezember 2016 hat die Japanische Selbstverteidigungsluftwaffe ihr erstes F-35-Kampfflugzeug „Lightning II“ auf dem amerikanischen Luftwaffenstützpunkt Luke übernommen.

Japanische Kampfpiloten werden nun von der US-amerikanischen Luftwaffe auf dem neuen Kampfflugzeug ausgebildet. Die restlichen 38 Maschinen der fünften Kampfflugzeuggeneration werden in den Mitsubishi Werken in Nagoya zusammengebaut und nach und nach der Luftwaffe übergeben.

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30.11.2016

Indien: Alpha-Sturmgewehr für Streitkräfte

Indien plant seine gesamten Streitkräfte mit modernen Infanteriewaffen auszurüsten. Insgesamt sollen zwei Millionen Stück moderne Sturmgewehre, Pistolen und Maschinenpistolen beschafft werden.

Bei den indischen Streitkräften herrscht eine tiefe Unzufriedenheit mit den gegenwärtigen Infanteriewaffen. Die neuen Infanteriewaffen sollen von der indischen Waffenindustrie kommen und einen Wert von 870 Millionen USD haben. Reliance Defence and Engeneering Limited (RDEL) und Kalashnikov Israel arbeiten daran mit indischen Partnern ein Joint Venture zu unterzeichnen, um das AK Alpha-Sturmgewehr (7,62 x 39) in Indien zu produzieren.

Zwei Versionen des AK Alpha, das AKL (16, 339 inch Lauflänge) und das AKS (12,362 inch Lauflänge) sollen angeboten werden.

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28.11.2016

Südkorea: Kampfflugzeugmodernisierung

Die südkoreanische Regierung hat mit Lockheed Martin einen Vertrag für die Modernisierung der F-16 Kampfflugzeugflotte in der Höhe von 1,2 Milliarden USD unterzeichnet.

Die 134 Maschinen sollen auf den Standard F-16V wie „Viper“ gebracht werden. Diese Version verfügt unter anderem über ein Active Electronically Scanned Array (AESA) Radar-System mit aktiver elektronischer Strahlschwenkung sowie über zahlreiche Weiterentwicklungen und Verbesserungen im Cockpit.

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24.11.2016

Bangladesch: U-Boot-Übergabe

Mitte November 2016 wurden in Dalian (China) in Anwesenheit des Kommandanten der Marine von Bangladesch, Admiral Nizamuddin Ahmed, zwei U-Boote der 035 Ming-Klasse an Bangladesch übergeben.

Die beiden U-Boote wurden auf den Namen „Nabajarta“ und „Joyiatra“ getauft. Die U-Boote haben eine Besatzung von 57 Matrosen. Sie sind mit 18 Torpedos oder 57 Minen bewaffnet. Gegenwärtig wird der neue U-Bootstützpunkt in Bangladesch vollendet, der sich etwa 500 Seemeilen vom nächsten indischen Marinestützpunkt entfernt befindet. Chinesische Offiziere werden die Angehörigen der Marine von Bangladesch in der U-Bootkriegsführung ausbilden.

Bangladesch plant einen weiteren Ausbau seiner U-Bootflotte mit der Beschaffung von russischen U-Booten der Kilo-Klasse. Die indische Marine ist über dieses Beschaffungsprogramm alarmiert. Experten stellen sich die Frage, warum Bangladesch plötzlich eine U-Bootwaffe aus dem Boden stampft, obwohl es eigentlich keine strategische Bedrohung oder einen Disput bezüglich von Hoheitsrechten im Golf von Bengalen gibt. Die indische Marine hingegen scheint mehr über das Auftauchen von chinesischen Marineoffizieren in Bangladesch beunruhigt zu sein.

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22.11.2016

Indien: Autobahnflugplätze gesucht

Die indische Luftwaffe hat damit begonnen, die Möglichkeiten für Feldflugplätze auf Autobahnen einzurichten und mit realistischen Übungen zu testen.

Ziel ist es Verfahren und Vorschriften für Autobahnflugplätze zu entwickelt. 2015 wurde der erste Versuch auf dem Autobahnabschnitt von Yamuna mit Mirage 2000-Kampfflugzeugen durchgeführt. Am 21. November testete die Luftwaffe den Autobahnabschnitt Agra-Lucknow mit elf Kampfflugzeugen vom Typ Su-30MKI und Mirage 2000, die eine Reihe von Landungen und Starts durchführten, bevor der Autobahnabschnitt für den Verkehr freigegeben wird.

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16.11.2016

Indien: Großeinkauf

Das indische Verteidigungsministerium hat der Beschaffung von 464 russischen Kampfpanzern vom Typ T-90SM im Wert von zwei Milliarden USD zugestimmt.

Des Weiteren wurde die Beschaffung von 83 leichten indischen Kampfflugzeugen „Tejas“ Mark 1A und die Aufstellung von sechs Pinaka-Raketenwerferregimentern beschlossen. Bei Pinaka handelt es sich um ein Mehrfachraketenwerfersystem mit einer Reichweite von 42 km. Pro Fahrzeug sind zwölf Startrohre vorhanden, die eine Fläche von 1.000 x 800 Metern belegen können. Jede Batterie besteht aus sechs Raketenstartfahrzeugen, Munitionsfahrzeugen und einer Feuerleitung. Die indischen Streitkräfte können für dieses Projekt mit einem Anschaffungsbudget von zwölf Milliarden USD rechnen.

Nach dem Ankauf von 22 AH-69 „Apache“-Kampfhubschrauber für die indische Luftwaffe, die innerhalb von drei Jahren in Dienst gestellt werden sollen, plant die Armee die Beschaffung von weiterer 39 Stück „Apache“. Diese Kampfhubschrauber sollen dann dem Hochgebirgskorps unterstellt werden, das an der Grenze zu China stationiert ist.

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Video T-90SM


14.11.2016

China: Supertransporter

Seit dem Frühjahr 2016 läuft das neue chinesische Transportflugzeug Y-20 bei der Truppe zu.

Die Aviation Industry Corporation of China, der Hersteller des militärischen Flugzeuges, hat nun mit Studien begonnen, um eine zivile Version der Y-20, die Y-20F-100, auf den Markt zu bringen. Gegenwärtig sind 122 Transportflugzeuge von Boeing und Airbus in China im zivilen Einsatz. Langfristig sollen diese und künftige zivile Transportflotten von der Y-20F-100 ersetzt werden.

Dieser Typ soll für 28 Luftcontainer oder ein maximales Abfluggewicht von 65 Tonnen ausgelegt sein und eine Reichweite von 8.000 km haben. Die militärische Y-20 wird ebenfalls in mehrere Versionen, wie Tanker und AWACS entwickelt. Gleichzeitig wurde bei dem Airsalon in Zhuhai bekannt gegeben, dass für die chinesische Luftwaffe ein strategisches Transportflugzeug von der Größe der C-5 „Galaxy“ oder der Antonov An-225 „Mriya“ entwickelt wird.

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Video Y-20F-100