Hier finden Sie aktuelle Beiträge zu sicherheitsrelevanten Themen aus der ganzen Welt, von anderen Armeen, weiterführende Inhalte mit Bezug zum Militär und Kurzmeldungen zur internationalen Sicherheitspolitik.

18.05.2019

Japan: Marineübung in der Südchinesischen See

Der japanische Hubschrauberträger „Izumo“ und der Zerstörer „Murasame“ beteiligen sich an einer Marineübung in der Südchinesischen See im Gebiet der Philippinen.

Beim Manöver nehmen philippinische, indische und amerikanische Schiffe teil. Die beiden amerikanischen Zerstörer, die USS „Preble“ und USS „Chung Hoon“, wurden im Zuge der Übung durch das Seegebiet der Spratly-Inseln geschickt. China protestierte dagegen scharf. Bei den teilnehmenden indischen Kriegsschiffen handelt es sich um die Zerstörer INS „Kolkata“ und INS „Shakti“.

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17.05.2019

Türkei: Russland bietet Su-57-Jets an

Sollten die USA die Lieferung der bestellten F-35-Kampfflugzeuge an die Türkei stoppen, würde Russland dem eurasischen Land 57 Kampfflugzeuge vom Typ Su-57 anbieten, so ein hochrangiger Beamter des russischen Verteidigungsministeriums.

Washington drohte der Türkei keine F-35 mehr ins Land zu liefern, sollte der Ankauf von S-400 Luftabwehrraketen aus Russland nicht storniert werden.

-nt-


17.05.2019

China: Probleme mit schnellem Wachstum der Marineflotte

Durch den raschen Baufortschritt der Zerstörerflotte tritt bei der chinesische Marine ein akuter Namensengpass auf.

Der Tradition folgend werden chinesische Zerstörer nach Provinzhauptstädten benannt. In Folge der hohen Produktionsrate neuer Schiffe gehen der Marine nun die künftigen Namen aus. Gegenwärtig stehen nur noch die beiden chinesischen Städte Nanning und Taipei zur Auswahl.

Deshalb sollen neue Zerstörer auch Namen von großen und mittleren chinesischen Städten erhalten können. So wird beispielsweise das neueste Schiff der 052D-Klasse den Zusatz „Qiqihar“, einer Stadt in der Provinz „Heilongjiang“, tragen. Von dieser Klasse sind derzeit dreizehn Schiffe im Dienst der chinesischen Marine. Ein weiterer Zerstörer der 052D-Type befindet sich gerade in der Produktion.

Für die Klasse 055 werden derzeit drei Schiffe gefertigt. Insgesamt soll die Flotte der 055-Type auf acht Stück anwachsen.

-nt-


16.05.2019

Japan: Suche nach abgestürzter F-35 eingestellt

Die US-Marine hat die Suche nach Überresten des abgestürzten japanischen F-35-Kampfflugzeugs eingestellt und das Suchschiff „CURV-21“ aus dem Seegebiet abgezogen.

Es konnten lediglich einige nicht identifizierbare Teile gefunden werden.

Die F-35 war am 9. April 2019 bei einem nächtlichen Übungsflug abgestürzt. Pilot und Wrack konnten bis dato nicht gefunden werden. Nun setzt die japanische Marine die Suche fort.

-nt-


16.05.2019

Kambodscha: Golden Hanuman Exercise 2019

Von 4. bis 9. Mai 2019 führten die Königlichen Streitkräfte Kambodschas in der Provinz von Kampot ein Manöver im scharfen Schuss durch.

Die Übung stand unter dem Kommando von Lieutenant General Hun Manet, dem stellvertretenden Oberbefehlshaber der kambodschanischen Armee.

Insgesamt 1.326 Soldaten verschiedener Divisionen waren mit Panzern, gepanzerten Fahrzeugen und Hubschraubern am Manöver beteiligt.

-nt-


15.05.2019

Ghana: Humanitarian Assistance Course 2019

Von 5. bis 10. Mai 2019 fanden am Kofi Annan International Peace Keeping Training Center (KAIPTC) in Ghana Workshops im Rahmen des Humanitarian Assistance Course für Westafrika statt.

Diese Fortbildung wird seit über fünf Jahren als Gemeinschaftsprojekt der österreichischen Entwicklungshilfe, dem Österreichischen Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung und dem BMLV angeboten. Dabei werden Militärs, Polizisten und Zivilpersonen im Bereich der humanitären Hilfe geschult und ausgebildet.

In der dritten Schulungsphase wurde der Fokus des Kurses noch mehr als bisher auf die Praxis gelegt. Zusätzlich konnte die „Train of Trainers“-Ausbildung in diesem Jahr wieder neu angeboten werden. Heuer fanden erstmals auch eigene „Mentoring“-Schulungen statt. Diese hatten das Ziel, die Teilnehmer dabei zu unterstützen das Erlernte im eigenen Land anzuwenden. Damit kann das vermittelte Wissen in die betroffenen Regionen transportiert und eine professionelle humanitäre Hilfe vor Ort auf- oder ausgebaut werden.

-red-


15.05.2019

China: US-Zerstörer bei den Spratly-Inseln

Am 6. Mai 2019 wurden die beiden US-Zerstörer USS „Preble“ und USS „Chung Hoon“ innerhalb der 12-Meilen-Zone der Spratly-Inseln, im Gebiet des Nancun- und Chigua-Riffs, von der chinesischen Marine gesichtet und zum sofortigen Verlassen des Seegebietes aufgefordert.

Die U.S. Navy hat verstärkte Patrouillen in der Region angeordnet. China sieht dies als erneute Provokation der Amerikaner und protestierte in Folge dagegen. Die USA würden damit eine Politik führen, die zur Störung der Stabilität in der Region beitrage.

Zu den Spatry-Inseln zählen über 100 Riffe, Atolle und kleine Inseln im Südchinesischen Meer. Die Region stellt einen hohen politischen Unsicherheitsfaktor für Südostasien dar, denn China, Taiwan und Vietnam erheben jeweils für sich Anspruch auf die gesamte Inselgruppe.

-nt-


14.05.2019

Lybien: „Mirage F1“ abgeschossen

Am 7. Mai 2019 schossen Streitkräfte von General Haftar eine „Mirage F1“ in Al Hira, etwa 70 Kilometer südlich von Tripolis, ab.

Der 28-jährige Pilot wurde dabei gefangen genommen. Im Verhör gab der Mann an Portugiese und Zivilist zu sein. Da die portugiesische Luftwaffe keine „Mirage“ F1 besitzt und nicht in Lybien operiert, gehen Beobachter davon aus, dass es sich bei dem Mann um einen Söldner handelt. Es wird vermutet, dass er den Auftrag hatte, Nachschubwege der Haftar-Armee zu bombardieren.

Die Kräfte General Haftars kämpfen derzeit immer noch in den Vororten von Tripolis und konnten bis dato nicht in das Zentrum der Stadt vorrücken.

-nt-


14.05.2019

China: Marinemanöver mit Thailand

In der Nacht vom 6. auf den 7. Mai 2019 wurde das thailändisch-chinesische Marinemanöver „Blue Commando 2019“ mit einer Nachtgefechtsübung beendet.

Ausgangspunkt der am 5. Mai gestarteten Aktion war der Militärhafen von Zhanjiang in der Provinz Guangdong.

Am Manöver nahmen auf Seiten Chinas folgende Schiffe teil: Das Landungsdockschiff CNS „Wushistan“, die Fregatten CNS „Yueyang“ und CNS „Guangyuan“ sowie ein unbenanntes U-Boot. Die thailändische Marine schickte die Fregatten HTMS „Naresuan“ und HTMS „Bangpakong“.

Die Übungsannahme stellte ein Feindgefecht bei Nacht dar. Am 7. Mai 2019 um 20:00 Uhr lokaler Zeit wurde von Schiffen der königlichen thailändischen Marine und der Chinesischen Volksbefreiungsarmee ein Feindkontakt festgestellt. Daraufhin bezogen die Besatzungen Gefechtsbereitschaft, um den Gegner abzuwehren und den Verband zu verteidigen. Die Übungsleitung schickte dabei Signale aus, die einen intensiven Feindkontakt mit wechselnden Bedrohungsszenarien simulierte. Der Übungsabschnitt dauerte zehn Stunden, bei dem der alliierte Verband auf unterschiedliche Gefährdungen mit Formationsänderungen reagieren musste.

Am 8. Mai wurde die Übung „Blue Commando 2019” beendet.

-nt-


13.05.2019

Nordkorea: Taktisches Raketenschießen

Am 4. Mai 2019 führte die nordkoreanische Armee, unter Aufsicht von Oberbefehlshaber Kim Jong-un, an der Ostküste des Landes ein taktisches Raketenschießen durch.

Anhand der veröffentlichten Bildern ist zu erkennen, dass dabei Raketen des Typs „Iskander“ verwendet wurden.

Der Sprecher des nordkoreanischen Außenministeriums bezeichnete die Aktion als „Routineübung“. Die Volksrepublik Korea behalte sich das Recht vor, wie auch Südkorea und die USA, für seine Verteidigung zu trainieren, so die Stellungnahme weiter.

-nt-